Zwischen knauserig und gönnerhaft: Die Höhe des Geldgeschenkes

Das letzte Hemd muss man sicherlich nicht geben - mehr als 20 Euro sollten es dennoch definitiv sein. Foto: Pixabay (Public Domain)
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Nicht nur das Brautpaar muss auf seinem Weg in den Hafen der Ehe einige schwierige Entscheidungen treffen. Auch die Hochzeitsgäste stehen vor großen Herausforderungen. Neben der Wahl des richtigen Outfits, ist es vor allem das Hochzeitsgeschenk das das meiste Kopfzerbrechen hervorruft. Vermeintlich einfach machen es sich diese, die sich für ein Geldgeschenk entscheiden. Doch, neben der richtigen Verpackung, herrscht vor allem bei der Höhe des Geldbetrages oft Ratlosigkeit.


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Wie viel Geld man dem Brautpaar zukommen lassen sollte, ist nicht zuletzt auch eine Frage der persönlichen Beziehung zu Braut und Bräutigam. Ist der Gast eher eng mit beiden befreundet, oder zählt er das Brautpaar eher zum weiteren Bekannten- oder Kollegenkreis? Ist das Brautpaar eher dem Bekanntenkreis zuzuordnen, sollte das Geldgeschenk einen Wert zwischen 50 und 100 Euro haben. Bei guten Freunden sollte der zweite Wert in etwa verdoppelt werden. Auch die persönliche finanzielle Situation ist ausschlaggebend. Von einem Studenten wird sicherlich nicht der gleiche Betrag erwartet wie von einem Banker. Doch auch in finanziell schwierigeren Zeiten, sollte darauf geachtet werden, dass der Schenkbetrag nicht knauserig daherkommt. 20 Euro sind einem Hochzeitsgeschenk nicht würdig, 1.000 Euro jedoch auch nicht. Sehr hohe Beträge können schnell gönnerhaft wirken und sollten demnach auch vermieden werden.

Pro-Kopf-Faustregel 

Auch wenn die Höhe des Geldgeschenkes von einigen persönlichen Faktoren abhängig ist, so gibt es doch eine hilfreiche Orientierungshilfe, die den Geldbetrag zumindest eingrenzt. Hiernach soll mindestens so viel geschenkt werden, wie der Einzelne in etwa essen und trinken wird. Natürlich ist hier die Spanne dennoch groß, kommt es doch auch sehr darauf an, in welchem Rahmen und in welcher Lokalität die Hochzeitsfeier ausgetragen wird. Eine Hochzeitsfeier im heimischen Garten mit Barbecue fordert sicherlich einen niedrigeren Pro-Kopf-Preis als eine Hochzeit auf einem Schloss mit gehobener Gastronomie. Die Kosten pro Gast können daher zwischen 50 und 200 Euro liegen.

 

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