Was anziehen als Trauzeugin? – Looks und No-Gos

Weniger ist manchmal mehr. Die Trauzeugin sollte die Braut mit ihrem Outfit nicht übertrumpfen. Foto Max Förster
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Nachdem die erste Freude darüber verklungen ist, dass man die Ehre hat, als Trauzeugin zu fungieren, beginnt nicht selten das Gedanken-Karussell. Neben den diversen organisatorischen Dingen, stellt sich ziemlich schnell auch die Frage nach dem passenden Outfit. Denn auch hier gibt es einige Fashion-Fauxpas, die man unbedingt vermeiden sollte:


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No-Gos: Das geht gar nicht!

Natürlich sollte man sich auch als Trauzeugin für diesen besonderen Tag richtig in Schale werfen, dabei jedoch immer die primäre Styling-Regel nicht vergessen: Überstrahle niemals die Braut! Um weiße Kleider sollten Trauzeuginnen daher einen großen Bogen machen, ebenso um sehr auffällige Outfits mit Reifrock oder ähnlichem.

Auch zu aufreizend sollte es nicht sein. Eine Hochzeit ist ein feierlich-seriöser Anlass, bei welchem die Trauzeugin nicht zu sexy daherkommen sollte. Von zu tief ausgeschnittenen oder sehr kurzen Kleidern sollte daher abgesehen werden.

Outfit-Tipps für das Standesamt

Da die Braut zu einer standesamtlichen Hochzeit häufig auch schlichter gekleidet ist, als zu einer kirchlichen Hochzeit, sollte sich die Trauzeugin ebenfalls daran orientieren. Sehr beliebt sind immer noch Etuikleider und Hosenanzüge. Hier reichen die Variationen von Dunkelblau, über Blumenmuster und Pastellfarben, bis hin zu Polka-Dots. Aber Vorsicht: Auch wenn Schwarz allgemein als sehr elegant gilt, wird es für Hochzeiten meist als zu düster empfunden.

Outfit-Tipps für die Kirche

Da die Braut hier richtig auffahren wird, darf das Trauzeuginnen-Outfit auch ruhig etwas extravaganter ausfallen. Besonders schön sind hier bodenlange Kleider, die das Farbthema der Hochzeit aufgreifen. Es darf hier und da auch ein wenig glitzern, solange man nicht vergisst: Niemals die Braut in den Schatten stellen!

Für die kirchliche Hochzeit können sich Trauzeuginnen auch an dem Kleid der Braut orientieren. Ist hier ein eher romantischer Boho-Stil geplant, darf die Trauzeugin auch gern auf ein Hippie-Maxikleid zurückgreifen. Hierbei sollte aber darauf geachtet werden, dass das Styling immer noch dem einer Hochzeit gerecht wird, und nicht zu leger wirkt.

Vor allen Planungen: Braut fragen

Manchmal hat die Braut schon eine genaue Vorstellung für das Trauzeuginnen-Kleid, oder es gibt gar einen generellen Dresscode für den Traumtag. Dies sollte vor der Kleider-Suche unbedingt besprochen werden. Allerdings sollte man auch hier drauf achten, dass das Kleid zu einem passt und man sich nicht verkleidet vorkommt. Denn, wer sich nicht wohlfühlt, kann dies nur schwer überspielen.

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