Von der Traumfrau zum Brautmonster: Hier lieber locker bleiben

Das Bräute während der Planungen unter Strom stehen, ist verständlich. Zu verbissen sollten sie diese jedoch nicht angehen. Foto: pathdoc

Zu Beginn der Hochzeitsplanungen sind die Anrufe der zukünftigen Braut noch rar und es werden essentielle Sachen besprochen, jedoch häufen sich diese nicht selten und ehe man sich versieht hat man das Gefühl Kim Jong-un persönlich würde die nächste Militärparade planen. Gerade noch die entspannteste und liebste Freundin, mutieren Bräute nicht selten innerhalb kurzer Zeit zu Bridezilla. Hier einige Tipps, um die Planungszeit unbeschadet zu überstehen:

1. Shakes statt Spaß
Wer nicht einmal beim Geburtstag der besten Freundin ein Stück vom Kuchen probiert und sogar ein Gläschen Prosecco als Kaloriensünde verteufelt, der dürfte ziemlich schnell auf Unverständnis im Freundeskreis stoßen. Natürlich können gerade die Freundinnen nachvollziehen, dass man nicht mit der „Winter-Molle“ heiraten will, aber zu rigide sollte die Diät dann auch nicht ausfallen. Der Spaß sollte nicht gänzlich auf der Strecke bleiben.

2. Shoppen ohne System
Natürlich muss sich die zukünftige Braut nicht mit dem erstbesten Kleid zufrieden geben, aber wenn sich bei der Suche im inzwischen zwanzigsten Brautmodeladen nicht nur kein Favorit abzeichnet, sondern noch nicht einmal eine Richtung, dann sollten Freundinnen vorsichtig darauf hinweisen, dass es eventuell sinnvoller wäre, sich vorab auf einen Kleidstil zu verständigen.

3. Detail-Krieg statt Liebes-Fest
Seit Monaten wird der Tag der Tage geplant und nachdem die wichtigsten Punkte organisiert sind, gehen die Planungen nicht selten ins Klein-Klein. Natürlich möchte jede Braut DIE perfekte Hochzeit, aber wenn selbst die Haarreif-Farbe des Blumenmädchens eine mittelschwere Krise auslöst, sollte man sich darauf besinnen, was eine Hochzeit eigentlich ist: Ein Fest der Liebe, bei welchem nicht alles perfekt sein muss und auch nicht kann. Gerade kleine Fehler und Missgeschicke machen den Hochzeitstag zu etwas besonderem über die man im Nachhinein herzlich lachen kann.

4. Sozialer Selbstmord
Keine Zeit mehr für Mädels-Abende, aber ständige Online-Updates zur Hochzeitsplanung? – Natürlich ist der Freundeskreis am Fortschritt der Planungen interessiert, würde sich aber wohl noch mehr über ein persönliches Treffen zum Austauschen freuen. Ein sicheres Indiz dafür, dass man es übertrieben hat mit der Social Media-Präsenz ist, wenn die Likes weniger werden, oder selbst die beste Freundin nur noch über Hashtags mit einem kommuniziert.

5. Insel-Interesse
Freundin: „Ich hab am Wochenende einen echt interessanten Mann kennengelernt!“ Braut: „Ich heirate!“ – wenn Gespräche alle nur noch auf das Thema Hochzeit gedreht werden und die Gesprächspartner das Gefühl bekommen, dass die eigenen Erfolge und Probleme unwichtig sind, ist Ärger vorprogrammiert. Im Interesse der Aufrechterhaltung guter Freundschaften sollte man sich auf einen zeitlichen Rahmen (zum Beispiel zehn Minuten) zur Lagedarstellung der Hochzeitsplanung verständigen und sich nach diesen auch wirklich anderen Themen widmen.

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