Unter der Haube und in die Falle – Die Hochzeitsstreiche

Diese harmlos wirkenden Erbsen können die Hochzeitsnacht empfindlich stören. Foto: Pixabay (Public Domain)
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Nach der gelungenen Hochzeitsfeier zum ersten Mal das nun eheliche Zuhause betreten: Der Bräutigam trägt seine frisch Angetraute über die Schwelle, um sie, so besagt der Brauch, vor Geistern zu schützen, die unter der Schwelle sitzen sollen. Ist diese Hürde gemeistert, geht es ganz entspannt und glücklich an die nun folgende Hochzeitsnacht – vorausgesetzt die Trauzeugen und/oder Freunde haben sich nicht noch die ein oder andere „Überraschung“ für die Frischvermählten überlegt..


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Natürlich kann auch das Brautpaar sicherlich über den ein oder anderen kleineren Streich, der zuhause auf es wartet, lachen. Wichtig ist jedoch, dass der schöne Abschluss des Hochzeitstages nicht durch übertriebenen Eifer der Streichspieler gefährdet wird. Freunde und Verwandte können sicherlich am besten beurteilen, wie humoristisch veranlagt das Brautpaar ist und somit welche Streiche zumutbar sind, ohne einen bitteren Nachgeschmack zu hinterlassen.

Jeder gelungene Streich hängt auch vom perfekten Timing ab. Die Streichspieler sollten vorher genau in Erfahrung bringen, wie der Hochzeitstag abläuft. Ist zwischen den Programmpunkten geplant, dass das Brautpaar noch einmal nach Hause fährt, um sich zum Beispiel für den Abend umzuziehen, sollten sie natürlich noch nicht in „die Falle“ laufen. Und auch wenn das Streichespielen natürlich vielen Spaß macht, sollte trotzdem darauf geachtet werden, dass nicht alle Teilnehmer geschlossen zur Vorbereitung verschwinden und dann auch wieder geschlossen zurückkehren. Das fällt auf und verdirbt die Überraschung.

regionalHochzeit.de zeigt die besten Hochzeitsstreiche von harmlos bis haarsträubend:

99 Luftballons

..eignen sich hervorragend für einen echten Knaller unter den Streichen. Hierfür muss nur ein Raum, durch den das Brautpaar auf jeden Fall gehen muss (vorzugsweise der Flur), mit den bunten Ballons gefüllt werden. Braut und Bräutigam müssen sich dann ihren Weg „freiplatzen“ – sicherlich ein Streich aus der Kategorie „heiter und harmlos“.

Kaltes, klares Wasser

…ist sicherlich nach einer mitunter feucht-fröhlichen Hochzeitsfeier genau das Richtige für die Vermählten, jedoch wohl eher in der Kehle, als auf dem Badezimmer-Boden. Die Streichspieler stellen hierzu das Badezimmer voll mit Plastikbechern, die mit Wasser gefüllt sind. Derjenige, der dann den nächtlichen Toilettengang antritt, flutet das Badezimmer. Ein Streich, der nicht gerade dafür sorgt, dass Braut oder Bräutigam sich „nass machen“, aber sicherlich für ein paar Schmunzler.

Die Prinzessin auf der Erbse

…oder eher auf den Erbsen. Hierzu platzieren die Streichspieler einen Eimer mit Trockenerbsen auf dem Bett, der natürlich ganz leicht vom Brautpaar weggestellt werden könnte, wenn nicht ein großes Loch im Boden wäre, sodass sich der gesamte Inhalt auf den ehelichen Matratzen entlädt. Dieser Streich wird dem Brautpaar schon etwas mehr zusetzen, wird doch gerade das Ehebett auf jeden Fall für die Nacht benötigt.

Vom Rampenlicht in die Dunkelheit

…geraten Brautpaare bei diesem Streich: Hierzu drehen die Streichspieler im gesamten Haus die Glühbirnen aus den Lampen, sodass das Brautpaar sich mit Feuerzeug oder Taschenlampe seinen Weg erleuchten muss. Die Glühbirnen werden zusätzlich im Haus bzw. in der Wohnung versteckt, sodass Braut und Bräutigam erst auf die Suche gehen müssen, um Licht ins Dunkel zu bringen.

Ins Netz gehen

…Brautpaare, sollten sich ihre Streichspieler überlegt haben, nicht nur alle Lichtquellen im Haus zu eliminieren, sondern zusätzlich noch an prägnanter Stelle ein Netz aus Wolle zu spannen. Hierfür bietet sich schmale Räume wie der Flur, oder Zimmereingänge an. Ein Streich, der sicherlich für einen ordentlichen Schreckmoment sorgen wird und eventuell auch für Verärgerung, sollte die Braut „ins Netz gehen“.

Dem Brautpaar auf den Wecker gehen

…und das gleich mehrfach. Das erreichen die Streichspieler mit Sicherheit, indem sie im gesamten Haus bzw. der gesamten Wohnung Wecker verstecken, die das Brautpaar nach oder während der Hochzeitsnacht in kurzen Abständen aus dem Schlaf klingeln. Ein wirklich fieser Streich, der auf jeden Fall für eine gehörige Portion Frustration und Übermüdung sorgen wird.

Gegen die Wand

…laufen Brautpaare, deren Freunde sich überlegt haben, den Zutritt zum Haus oder zum Schlafzimmer zu verbauen. Eine gemauerte Wand aus Ziegelsteinen würde da sicherlich übers Ziel hinausschießen, aber eine aus verklebten Schuhkarton, Telefonbüchern, oder Eierkartons erfüllt auch seinen Zweck und lässt Mann und Frau mit Sicherheit ordentlich verzweifeln.

Eis statt heiß

…heißt es für Brautpaare, die sich nach einer ausgiebigen Feier nur noch auf das nun eheliche Bett freuen. Denn das Schlafgemach wurde vorher von Freunden verschlossen und der Schlüssel eingefroren. Je nach Gemeinheitsgrad kann die Dicke des Eises variieren und das Paar somit vom wohlverdienten Schlaf bzw. einer heißen Nacht abhalten.

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