To-Do: Was die Braut vor der Hochzeit noch tun sollte

Eine Urlaub auf eigene Faust vor der Hochzeit kann für die Zukünftige zu einer wichtigen Erfahrung werden. Foto: Pixabay (Public Domain)

Der schönste Tag im Leben rückt in großen Schritten näher. Die Planungen sind weitestgehend abgeschlossen, das Outfit steht und sowohl das Brautpaar als auch die Familien und Freunde freuen sich auf ein romantisches und ausgelassenes Fest. Dies ist jedoch auch der Moment, in dem bei vielen die Nervosität einsetzt und die zukünftige Braut sich fragt, wie sich ihr Leben nach dem Ja-Wort verändern wird und ihr vielleicht bewusst wird, dass es noch Dinge gibt, die sie sich als Single immer vorgenommen, jedoch nie wirklich umgesetzt hat. Bevor die Nervosität in kalten Füßen endet, sollte die Zukünftige die Gelegenheit beim Schopf packen und ihre persönliche Pre-Hochzeits-To-Do-Liste abarbeiten. Wenn nicht jetzt, wann dann?

Exklusive Zone schaffen

Auch wenn sich Braut und Bräutigam in absehbarer Zeit ewige Treue schwören und gemeinsam ihren zukünftigen Lebensweg gestalten möchten, so sollte dennoch die Individualität der Partner erhalten bleiben. Was simpel klingt, ist, gerade in der Anfangszeit der Ehe, nicht immer einfach umzusetzen. Natürlich möchte man jeden Moment zusammen verbringen und trotzdem sind es gerade eigene Interessen und Hobbys, die Braut und Bräutigam eine exklusive Zone bieten, in der sie nur für sich sind und entspannen können. Ob die Zukünftige nun Yoga für sich entdeckt, oder lieber einen Salsa-Kurs besucht, liegt natürlich ganz bei ihr und ihren individuellen Interessen. Auf jeden Fall bietet ein eigenes Hobby nicht nur die Möglichkeit sich zu entfalten, sondern liefert auch regelmäßig frischen Gesprächsstoff für die zukünftigen Eheleute.

Mädels-Wochenende

„Komm, wir fahren nach Amsterdam“ – oder nach Paris, Wien, Sylt… ganz nach eigenem Geschmack. Wichtig ist, dass die besten Freundinnen dabei sind, zusammen mit der Braut dem Hochzeitsstress den Garaus machen und sich einfach treiben lassen. Sind erst einmal alle Freundinnen ebenfalls unter der Haube und kündigt sich der erste Nachwuchs an, wird es sicherlich immer schwieriger zusammen unbeschwert zu verreisen.

Urlaub auf eigene Faust

Vielleicht ist es aber auch jetzt schon so, dass die Braut das Schlusslicht in punkto Heirat und Familienplanung bildet und kann daher nicht auf frei verfügbare Single-Freundinnen zurückgreifen, die spontan mit ihr verreisen. Warum dann nicht einfach auf eigene Faust in die Ferne schweifen? Eine Reise allein kann zu einer ganz besonderen Erfahrung werden, bei der man nicht durch Mitreisende abgelenkt wird und so seine Umwelt ganz bewusst wahrnimmt und entsprechend agiert. Die Braut lernt somit nicht nur ein von ihr allein gewähltes Urlaubsziel besser kennen, sondern im Idealfall auch sich selbst.

Shoppen ohne Reue

Nach der Hochzeit entscheiden sich viele Eheleute dazu, ein gemeinsames Konto zu eröffnen oder zumindest eine gemeinschaftliche Haushaltskasse zu führen. Die neuen Manolo Blahniks oder das Louis Vuitton-Täschchen werden dann schnell zu einer tagelangen Diskussion aufgebauscht, in welcher der Angetraute (vielleicht nicht ganz zu Unrecht) nach der Notwendigkeit dieser Ausgaben fragt. Die Zukünftige Braut sollte daher vorher noch einmal ohne Reue shoppen und sich Sachen leisten, die sie sich schon lange wünscht – dabei darf auch ruhig ein wenig Unvernunft im Spiel sein.

Momente festhalten

Egal, für welche Unternehmungen sich die Braut vor ihrer Hochzeit entscheidet, wichtig ist, dass sie möglichst viele Momente fotografisch festhält und sich die Erinnerung an ihr Voreheleben bewahrt und somit jederzeit an besonderes schöne Erlebnisse und Geschichten erinnert wird. Ob nun die Single-Wohnung, der Karaoke-Abend, Festival-Besuche oder ein Tag am Meer mit den besten Freundinnen – all diese Sachen und Momente sollten dokumentiert werden, denn sie sind es, die eine spätere nostalgische Reise ermöglichen.

Allein schlafen

Dem Brauch folgend, sollte die Braut die Nacht vor der Hochzeit alleine verbringen. Alles andere soll Unglück bringen. Dies kann, auch wenn es sich im ersten Moment etwas antiquiert anhört, durchaus Vorteile haben. So bedient man nicht nur eine alte Tradition, sondern freut sich umso mehr auf die dann anstehende Hochzeitsnacht und die vielen weiteren gemeinsamen Nächte mit seinem Mr. Right.

Natürlich ist die Umsetzung aller Punkte auch nach dem Ja-Wort noch problemlos möglich, schließlich sollte eine Ehe ja kein Gefängnis sein und wer seinen Partner liebt, schränkt diesen in seiner persönlichen Freiheit in keiner Weise – das gilt selbstverständlich für beide.

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