Styling-Regeln: So wird die Brautmutter zum Hingucker

Die Braut sollte ihre Mutter bei der Wahl ihres Outfits unterstützen. Foto: biker3

Ein wahrer Hochzeits-Allrounder, der nicht nur während der Planungsphase mit Rat und Tat zur Seite steht, sondern auch am großen Tag selbst eine wichtige moralische und organisatorische Stütze ist – die Brautmutter. Ganz so, wie es die Braut wahrscheinlich schon ihr Leben lang von ihr kennt und auch deswegen häufig eine besondere Verbundenheit zwischen Mutter und Tochter besteht. So ist es selbstverständlich, dass sie auch am Hochzeitstag ihres Mädchens immer ganz nah bei ihr ist – vor allem auf den zahlreichen Hochzeitsfotos will auch die Mutter der Braut mit einem perfekten Outfit neben dem strahlenden Paar glänzen. Dies ist unter Umständen fast so schwierig wie die Auswahl des Brautkleides, soll es doch ein festlich-eleganter Look werden, der sich gut in das Gesamtbild der Hochzeit einfügt, dabei aber nicht altbacken, jedoch auch nicht zu leger daherkommt. Hier ist die Unterstützung der Tochter und die Einhaltung folgender Styling-Regeln gefragt:


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1. Mutter-Tochter-Shopping

Genauso, wie die Brautmutter sicherlich dabei war, als ihre Tochter sich durch Tüll und Seide probiert hat und sie entsprechend beraten hat, sollte auch die Brautmutter die selbe Unterstützung durch ihre Tochter erfahren. Ein gemeinsamer Shopping-Tag kann viele Unsicherheiten von vornherein vermeiden und macht zudem auch noch Spaß.  

2. Farbthema beachten

Steht die Hochzeit ganz im Zeichen einer besonderen Farbe oder der Kombination aus mehreren Farben, so sollte die Brautmutter ihr Outfit entsprechend darauf abstimmen. Haben sich Braut und Bräutigam zum Beispiel für die Trendfarbe Greenery entschieden, wäre ein lilafarbenes Kleid wohl keine harmonische Kombination und würde auf den Hochzeitsfotos unschön herausstechen. Wenn keine Farben vorgegeben sind, ist es stets ratsam etwas dezentere Töne zu wählen. Gerade Pastelltöne und helle Erdtöne bieten sich hier an. Was eigentlich immer geht, sind Marineblau und Silbergrau.

3. Kommunikation ist alles

Ist die Brautmutter eher an knalligeren Outfits interessiert, sollte sie vorab ihre Tochter befragen. Oft hat die Braut schon ein ganz bestimmtes Bild ihrer Hochzeit und der engsten Angehörigen im Kopf, welches nicht durch einen unpassenden Brautmutter-Look zerstört werden sollte – schließlich ist es ihr großer Tag. Die Brautmutter sollte aus diesem Grund bereit sein, Kompromisse einzugehen und darauf achten, dass am Ende beide zufrieden sind und sich wohlfühlen. Auch der generelle Stil muss nicht nur zur Trägerin, sondern auch zur Art der Hochzeit passen. Von Abendkleid, über Kostüm bis hin zum legeren Sommerkleid ist alles möglich, wenn es denn zum Charakter der geplanten Feierlichkeiten passt.

4. Die Location beachten

Nicht nur bei der Farbe ist Vorsicht geboten, auch die Art des Kleides spielt eine entscheidende Rolle und ist nicht zuletzt abhängig von der Hochzeitslocation. Auf einer einfachen Gartenhochzeit mit legerem Dresscode würde ein langes, glamouröses Abendkleid wohl eher aus dem Rahmen fallen. Umgekehrt ist ein luftiges Blumenkleidchen bei einer festlichen Burghochzeit ebenfalls nicht die richtige Wahl. 

5. Ein Look, der dem Typ entspricht

Ist die Farbe und der Stil des Brautmutter-Outfits festgelegt, sind die ersten Schritte erfolgreich absolviert. Jetzt geht es nur noch darum die Kleidungsstücke zu finden, auf die nicht nur beides zutrifft, sondern die zudem auch noch der Brautmutter schmeicheln und ihr stehen. Generell gilt, dass taillierte Kleider mit ausgestelltem Rock gut geeignet sind, um die Problemzonen Bauch und Hüfte zu umspielen. Aber auch Wickelkleider sind oft echte Figurschmeichler. Wer eher groß und schlank gebaut ist, wirkt in einem bodenlangen Kleid besonders elegant. Auch muss das Kleid nicht zwingend unifarben sein. Gerade Blumenmuster in Pastelltönen sind für Hochzeiten besonders geeignet – vor allem, wenn sie das florale Konzept aufgreifen.

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