Diese Kleider machen die Braut – So wird 2017 geheiratet

Was vor einiger Zeit noch als recht mutig empfunden wurde, wird jetzt zum Trend: Brautkleider in Pink- und Rosatönen. Foto: monoliza
Anzeige

Der Sommer legt zurzeit eine Pause ein – Rückkehr ungewiss. Da passt es ja, dass aktuell schon die Herbstmoden-Trends vorgestellt werden. Doch während die Mode lediglich ein paar Wochen in die Zukunft blicken lässt, springt der Brautmoden-Markt bereits ins Frühjahr 2017 und verrät uns, was die Braut im nächsten Jahr trägt:


Anzeige

Die Brautmoden für das Frühjahr 2017 zeichnen sich auf den ersten Blick durch traditionelle Merkmale wie lange Ärmel, Schleppen, Schleier etc. aus, zeigen aber in der nächsten Saison weitaus mehr Haut. Auch der Hippie-Look beeinflusst die neuen Brautmoden, genauso wie Hosen und farbliche Akzente.

Pink, in allen Schattierungen

Viele Damen, deren Lieblingsfarbe bisher nicht in Brautmoden zu finden war, können sich auf das nächste Jahr freuen – denn die Braut trägt in 2017 Pink. Und das in allen Schattierungen. Während bisher lediglich Jessica Biel, Ehefrau von Justin Timberlake, sich in einem Rosaton „traute“, so wird dies nun salonfähig. Vorhang auf für einen richtigen Mädchen-Traum.

Tiefe Ausschnitte

Zu den offenen Rücken, die schon seit einigen Saisons fester Bestandteil vieler Brautkleider sind, kommen im kommenden Jahr nun auch noch (tiefe) Ausschnitte. Von relativ diskreten Ausschnitten, die durch das Vernähen von nahezu durchsichtigem Stoff nur die Illusion von Nacktheit vermitteln, bis hin zu Ausschnitten, die fast bis zur Hüfte reichen – definitiv ein Trend für die 2017er Braut.

Ein Hauch von Nichts

Ein weiterer Trend, der bereits 2015 auf den Roten Teppichen dieser Welt erblickt werden konnte, ist der „Hauch von Nichts“. Beyoncé trug zur Met Gala im letzten Jahr zum Beispiel ein Kleid von Givenchy, das fast vollständig transparent war und nur die nötigsten Stellen mit floralen Applikationen bedeckte.

Spektakuläre Schleppen und Schleier – oder beides

Diese beiden klassischen Elemente eines Brautkleides finden auch in 2017 Berücksichtigung, allerdings in etwas glamouröserer Ausführung. Während Schleier im nächsten Jahr mit Spitze, Stickereien, Perlen oder Swarovski-Kristallen besetzt werden, variieren die Schleppen von kurz bis royal-pompös. Auch die Schleppen werden noch weiter „aufgepeppt“, zum Beispiel mit metallischen Stickereien.

Capes – Heiraten wie Rotkäppchen

Auch wenn die Capes schon seit einiger Zeit Einzug in die Modewelt halten, so waren sie bisher auf den Standesämtern und in den Kirchen eher spärlich vertreten. Das ändert sich im kommenden Jahr. Von Capes mit Kragen, bis hin zu spitzenbesetzten Capes und wogenden mantelähnlichen Schleppen.

Hippie-Bräute

Spitze ist schon seit Jahren Bestandteil vieler Brautroben, aber in 2017 erlebt die Spitze noch einmal einen zusätzlichen Boom. Die spitzenlastige Brautmode wird im kommenden Jahr allerdings nicht nur an und auf den traditionellen Schnitten zu sehen sein, sondern auch an Kleidern, die etwas legerer und hippie-lastig sind. Diese Boho-Ästhetik ist hauptsächlich durch das immer populärer werdende Coachella-Festival geprägt und eignet sich hervorragend für Frühlings-Bräute, die es lieber etwas lockerer mögen.

Abnehmbare Elemente

Ein Traum aus Tüll – was für viele Bräute der Inbegriff des Hochzeitskleides ist, stellt sich spätestens am Hochzeitstag als nicht unbedingt praktisch heraus. Hier können sowohl die Fahrt im Hochzeitsauto als auch der simple Toilettengang zur echten Herausforderung werden. Wer jedoch trotzdem nicht auf seinen Prinzessinnen-Look verzichten will, der kann in 2017 auf Kleider zurückgreifen, bei denen bestimmte Teile einfach abgenommen werden. Ob nun extra Lagen Tüll oder die Schleppe – statt eines zweiten Kleides kann das Brautkleid einfach umfunktioniert werden, sodass auch die Frischvermählte sich nicht einschränken muss.

Schulterfrei

Die Bandeau-Brautkleider bekommen in 2017 Konkurrenz von schulterfreien Modellen. Der „off-shoulder“-Trend zeigt sich in diesem Jahr auch schon in den aktuellen Modelinien und findet im nächsten Jahr seinen Weg in die Brautmodengeschäfte.

Der Nicht-Hochzeits-Look

Probe-Dinner, Empfang, Hochzeits-Brunch und –Feier – inzwischen sind Hochzeiten ein Multi-Event, zu denen sich die Bräute verständlicherweise nicht gleich mehrere Outfits zulegen möchten und somit auf der Suche nach einem Allrounder sind, der bei allen Anlässen „eine gute Figur“ macht. Ob nun Latzhosen, Shirt- oder Fadenkleider im 20er-Look – diese Modelle funktionieren für alle Feierlichkeiten, außer vielleicht der Trauung selber.

Medienpartner
Anzeigen