Sicher ist sicher: Fünf Zeichen für das Traumkleid

Das Traumkleid muss in erster Linie der Braut gefallen und den persönlichen Anforderungen genügen. Foto: cherryandbees
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Auf der Suche nach DEM Traumkleid, versinken zukünftige Bräute nicht selten in einem Meer aus Tüll und Tränen – sei es aus purer Begeisterung oder Verzweiflung. Die Auswahl scheint schier unendlich und es ist nicht ganz einfach, das Kleid zu finden, was perfekt sitzt, dem individuellen Stil entspricht und nicht zuletzt auch feiertauglich ist. Die Wahl des Kleides sollte natürlich, auch aus Kostengründen, nicht leichtfertig getroffen werden. Außerdem wird das Hochzeitskleid das Kleidungsstück sein, an welches sich die Braut ihr Leben lang erinnern wird. Bevor sie also „Ich will“ zu dem gewählten Kleid sagt, sollte mit folgender Checkliste geprüft werden, ob das vermeintliche Traumkleid nicht zum Alptraum wird:


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Passt es zu der Hochzeit?

Nur weil ein Kleid optisch ein echter Hingucker ist, muss es noch lange nicht zur eigenen Hochzeit passen. Wer ein eher lockeres Gartenfest plant, bei dem stundenlang das Tanzbein geschwungen werden soll, tut sich sicherlich mit einer 20 Meter langen Schleppe keinen Gefallen. Wiederum passt ein einfaches Bleistiftkleid nicht zu einer dekorativ anspruchsvollen Hochzeitslocation. Ebenso sollte ein tiefer V-Ausschnitt nicht unbedingt zu einer katholischen Hochzeit gewählt werden – oder zumindest an die entsprechende Bedeckung gedacht werden. Die Braut sollte bei der Auswahl also auch das große Ganze im Auge behalten und das Kleid nicht ausschließlich nach persönlichem Gusto wählen.

Passt es zu der Braut?

Verständlicherweise gehen Bräute selten alleine auf Kleidersuche. Die Trauzeugin, die Schwester und/oder die Brautmutter sind in der Regel mit von der Partie und unterstützen die Braut mit vermeintlich hilfreichen Tipps. Jedoch ist es auch hier so, dass mehrere Köpfe zu mehreren Meinungen führen und die Braut entsprechend beeinflussen. Hier sollte sich die Zukünftige fragen, ob das ausgesuchte Kleid auch die Robe wäre, die sie ohne Begleitung ausgesucht hätte. Wem gut zugeredet werden muss, um sich wirklich für ein bestimmtes Modell zu entscheiden, sollte lieber weitersuchen. 

Passt es aus den richtigen Gründen?

Das Brautkleid sollte aus keinem anderen Grund gekauft werden, als dass sich die Braut über alles in es verliebt hat. Auch wenn Mutter oder Schwester ein anderes Modell bevorzugen, oder die Braut meint, bis zur Hochzeit in das sehr schmale Meerjungfrau-Modell zu passen, oder aber der Ladenschluss kurz bevor steht und die Braut keine Lust empfindet, noch einmal wiederzukommen – das Traumkleid sollte nicht überstürzt ausgesucht und auch nicht er- bzw. aufgezwungen werden, sondern sich einfach richtig anfühlen.

Passt es zu den Aktivitäten?

Ein Hochzeitskleid muss am großen Tag einiges aushalten. Die Braut muss bei der Wahl bedenken, dass sie stundenlang stehen, sitzen und tanzen wird. Das Kleid muss daher so gewählt werden, dass es der Braut alle Bewegungen ermöglicht. Auch wenn die Zukünftige in einem körpernahen Schlauchkleid oder einem reich verzierten Korsett aus einem steifen Material echt umwerfend aussieht, so sollte sie bedenken, dass sie sich an ihrem schönsten Tag auch wohlfühlen muss. Das Kleid sollte dabei zum Verbündeten und nicht zum Feind werden.

Passt es trotz Alternativen?

Auch wenn die Braut zu fast 100 Prozent sicher ist, dass das Traumkleid ein Vintage-Kleid sein soll, sollte sie auf der Suche nach selbigem auch über den Tellerrand schauen und auch Modellen eine Chance geben, die sie in ihrer Vorstellung nicht auf dem Zettel hatte. Anprobieren kostet schließlich nichts und wer weiß, vielleicht ist das tatsächliche Traumkleid so ganz anders als in der bisherigen Vorstellung.

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