Religiös oder künstlerisch – die schönsten Trausprüche

Ob nun biblisch, lyrisch oder aus eigener Feder - der Trauspruch sollte zum Brautpaar und seiner Beziehung passen. Foto: Pixabay (Public Domain)
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Einer der wichtigsten Teile der kirchlichen oder standesamtlichen Hochzeit ist, neben dem Ringtausch und dem damit verbundenen Ja-Wort, der Trauspruch. Dieser wird vom Brautpaar selbst gewählt, während der Zeremonie verlesen und hinterher auf der Hochzeitsurkunde vermerkt. Ob nun von Dichtern wie Goethe, Schriftstellern wie Fontane und Brentano, oder aus der Bibel – das Brautpaar kann aus einer Fülle von Sprüchen wählen, die ihre Beziehung bestmöglich ausdrücken.


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Die meisten Trausprüche behandeln natürlich das Thema Liebe, viele sprechen zusätzlich von Respekt, Vertrauen und Freundschaft – die Eckpfeiler einer guten Beziehung und der Ausdruck eines gemeinsamen Lebensweges.

Der Trauspruch kann, neben dem Aufsagen in der Kirche oder im Standesamt und der Eintragung in die Heiratsurkunde, auch an anderen Stellen auftauchen. So kann er zum Beispiel bereits in den Einladungen erwähnt werden, im Ablaufplan der Trauung, auf den Menükarten oder sogar auf der Hochzeitstorte.

Brautpaare, die lyrisch begabt sind, können sich ihren Trauspruch auch selber ausdenken. Dies hat den Vorteil, dass der Trauspruch wirklich einzigartig ist und am besten ausdrückt, was das Brautpaar füreinander empfindet und sich für die Zukunft wünscht.

Wer Schwierigkeiten hat, die passenden Worte zu finden, der kann sich auch von diesen altbewährten Trausprüchen inspirieren lassen oder sie einfach übernehmen:

  • Solange ich dein Herz nicht hatte, was half mir da das Übrige? Jetzt, da ich es habe, möchte ich es gerne behalten. Dafür bin ich auch dein. (Goethe)
  • Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reicht zu werden. (Clemens Brentano)
  • Die Liebe lebt von liebenswürdigen Kleinigkeiten. (Theodor Fontane)
  • Wo Liebe neu geboren wird, wird das Leben neu geboren. (Vincent van Gogh)
  • Wenn ich dein bin, bin ich erst ganz mein. (Michelangelo Buonarroti)
  • Die Liebe ist das Band, das alles zusammenhält und vollkommen macht. (Kolosserbrief 3:14)
  • Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem Stand. Die Liebe hört niemals auf. (1 Korinther 13,1-8a)
  • Ich weiß, dass ich jemanden in meiner Nähe habe, dem ich rückhaltlos vertrauen kann. Und das ist etwas, was mir Kraft und Ruhe gibt. (Edith Stein)
  • Wohin du gehst, dahin gehe auch ich. Und wo du bleibst, da bleibe auch ich. (Rut 1, 16b-17)

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