Positiver Trend: 501 „Ja-Sager“ in Wolfenbüttel

In der Lessingstadt wurde mehr als 500 mal "Ja" gesagt. Foto: 77SG

Wolfenbüttel. Wie aus dem Verwaltungsbericht der Stadt hervorgeht, wurden im vergangenen Jahr 501 Ehen geschlossen. Das sind gut 100 mehr, als noch im Jahr 2017. Der beliebteste Heiratsmonat war der August mit 84 Hochzeiten. Im Januar gaben sich lediglich zwölf Brautpaare das Ja-Wort.

Von den 501 Eheschließungen – 2017 waren es 400 – entfielen 259 (Vorjahr 234) auf Ortsansässige. Die darüber hinausgehenden 242 (Vorjahr 166) Ehen wurden aufgrund von Ermächtigungen auswärtiger Standesämter geschlossen. Diese Zahl belege laut Verwaltung, dass das Standesamt Wolfenbüttel über die Stadtgrenzen hinaus weiterhin sehr beliebt sei und gern als Eheschließungsort gewählt werde. 

Eheschließungstermine an Freitagnachmittagen sowie Samstagvormittagen würden auch weiterhin auf positive Resonanz stoßen. So seien zwischen November 2017 und Oktober 2018 insgesamt 55 (53 Vorjahr) Eheschließungen an Samstagen und 28 (35 Vorjahr) an Freitagnachmittagen geschlossen worden. Die zusätzlichen Gebühren für eine Eheschließung außerhalb der üblichen Dienstzeiten betragen 80 Euro. Für die Samstagstrauungen konnten zusätzliche Gebühren in Höhe von 4.400 Euro vereinnahmt werden.

An 39 (40 Vorjahr) Eheschließungen waren Ausländer beteiligt. In Wolfenbüttel haben Angehörige folgender Staaten geheiratet: Afghanistan, Albanien, Angola, Griechenland, Großbritannien, Iran, Italien, Korea, Kosovo, Kroatien, Litauen, Marokko, Mexiko, Österreich, Polen, Rumänien, Russische Föderation, Schweiz, Serbien, Tschechien, Tunesien, Türkei, Vereinigte Staaten von Amerika.

Seit dem 1. Oktober 2017 gibt es die „Ehe für alle“. Mit der Gesetzesänderung können sich nun auch gleichgeschlechtliche Paare mit den gleichen Rechten und Pflichten wie gemischtgeschlechtliche Paare trauen lassen. Im vergangenen Jahr haben 12 Paare ihre eingetragene Lebenspartnerschaft in eine Ehe umwandeln lassen. 

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