Nicht auf DAS Kleid verzichten – Wärmespender für Winterbräute

Schals sind eine schöne Kombination zu den angesagten Vintage- und Boho-Kleidern und liefern zusätzliche Wärme. Foto: Pixabay (Public Domain)
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Wer sich entgegen der Masse in der kälteren Jahreszeit das „Ja-Wort“ gibt, steht oft vor einem echten Problem: Das Traumkleid ist nach langer Suche endlich gefunden, jedoch alles andere als kältetauglich. Gerade träger- und ärmellose Kleider liefern garantiert nicht die nötige Wärme, um die Braut wohlig durch den Tag zu bringen. Wer jetzt nicht gerade zu seinem Parka oder einer anderen verfügbaren Jacke greifen und damit einen echten Stilbruch riskieren möchte, für den gibt es auch einige Alternativen:


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Schals – so weit das Auge reicht

Auf den Straßen schon seit einiger Zeit absoluter Trend und daher selbstverständlich auch für die moderne Braut kein No-Go mehr: lange Schals, die bei Bedarf Schultern und mehr wärmen. Gerade zu dem immer noch aktuellen Vintage- und Boho-Trend eine passende Option. Zu dem „altmodischen“ In-Kleid darf es auch ruhig ein wenig mutiger werden. So sind vor allem Schals aus Grobstrick eine hervorragende Kombination. Wer mutig genug ist, setzt sogar auf einen gemusterten Wärmespender, der im starken Kontrast zum Kleid steht. So ist es durchaus möglich, einen rot-schwarz karierten Grobstrickschal zu einem Spitzen-Vintage-Kleid zu kombinieren. Hier sollten nur die Accessoires wie Brautstrauß und eventuelle Haarkränze oder -spangen auf die Farbe des Schals abgestimmt werden.

Stola – Mehr Vintage geht nicht

Und noch ein klassischer Begleiter zum angesagten Vintage-Trend, der zudem auch noch die Extraportion Eleganz liefert: Die Stola. Gerade die Modelle aus Kunstfell komplettieren den Vintage-Look perfekt und erinnern an den „Großen Gatsby“ und die Goldenen Zwanziger. Ganz nach Belieben kann hier natürlich farbiges, als auch weißes oder cremefarbenes Kunstfell zum Einsatz kommen. Sollte die Braut sich für eine Stola in der Farbe ihres Kleides entscheiden, sollte jedoch beides zusammen anprobiert werden, damit auch wirklich beides Ton-in-Ton gewählt wird.

Jäckchen – Für die elegante Eisprinzessin

Wer wirklich winterlich heiratet, der muss natürlich umso mehr darauf achten, dass das Outfit auf die eisigen Temperaturen abgestimmt ist. Eine Stola liefert hier nur partiell die benötigte Wärme, daher sollte hier zu einer längeren Variante gegriffen werden, die zumindest auch die Taille abdeckt und somit ausreichend Schutz vor der Kälte liefert. Für die Kunstfell-Modelle gilt wie bei der Stola, dass diese, wenn sie die gleiche Farbe wie das Hochzeitskleid haben, auf jeden Fall zusammen mit diesem anprobiert werden sollten. Selbstverständlich sind aber auch hier Jäckchen in einer Kontrastfarbe erlaubt. Wer es noch extravaganter wünscht, der kann auch zu einer Feder-Jacke greifen, die sicherlich ein besonderes optisches Highlight darstellen wird.

Noch zu wenig?

Ob nun Schal, Stola oder Jäckchen – alle liefern die nötige Wärme für eine Hochzeit in der kälteren Jahreszeit. Doch was, wenn die Braut nicht in eben diesen vor den Altar treten, sich aber trotzdem entsprechend bedecken will? Hier könnten sogenannte Brautkleid-Topper oder Kaschmir-Pullover Abhilfe schaffen. Brautkleid-Topper sind in der Regel am Rücken geknöpft und aus zarter Spitze gefertigt, sodass ein wunderschöner romantischer Look entsteht, der zwar nicht besonders wärmend ist, der Braut jedoch trotzdem das Gefühl von Nacktheit nimmt. Da die Spitzenoberteile generell in Weiß- und Cremetönen gefertigt werden, sollte auch hier das Brautkleid zur Abstimmung dienen. Auch Kaschmir-Pullover lassen sich hervorragend zu den angesagten Brautkleidern aus Tüll und Spitze kombinieren. Gerade bei etwas voluminöseren Röcken wirkt ein hüftlanger Kaschmir-Pullover perfekt. Hier darf dann auch ruhig ein wenig Farbe ins Spiel kommen.

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