Neun Fehler, die Trauzeuginnen vermeiden sollten

Die Trauzeugin sollte Nähzeug dabei haben, das Nähkästchen aber geschlossen halten. Foto: bmf-foto.de
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Ein schönes Kleid, Brautstrauß halten, Ehe bezeugen und auf Fotos direkt neben dem Brautpaar stehen – soweit die einfachen Aufgaben einer Trauzeugin. Es gibt aber noch zahlreiche andere, wichtige Aufgaben, die die Trauzeugin übernehmen muss. Damit dies nicht in einem Fiasko endet, sollten folgende Fettnäpfchen unbedingt vermieden werden:


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  1. Keine Zeit für die Planung
    Auch wenn viele Bräute, das Gros der Hochzeitsplanung alleine erledigen, möchten andere ihre Trauzeugin bei jedem Termin einbinden. Trauzeuginnen sollten daher versuchen, so gut es geht für die Braut da zu sein. Gerade bei so wichtigen Terminen wie der Brautkleidsuche, sollte die Trauzeugin der Braut unbedingt mit Rat und Tat zur Seite stehen
  2. Eigene Vorstellung zurückstellen
    Wenn viele Bräute auch nicht genau wissen, was sie wollen, was sie nicht wollen, wissen sie meist ganz genau. Das reicht von „lustigen“ Spielen beim Junggesellinnenabschied, über Verkleidungen bis hin zu „verruchten“ Locations. Hier sollte man ganz genau zuhören, um sich Peinlichkeiten zu ersparen.
  3. Den Junggesellinenabschied nicht zu spät planen
    Die Organisation obliegt der Trauzeugin. Eine frühzeitige Einladung, bzw. ein Terminblocker sollte umgehend verschickt werden, damit auch alle Zeit haben und die Braut nicht enttäuscht wird.
  4. Nicht in den Mittelpunkt drängen
    Genau wie bei der Kleidauswahl gilt auch in allen anderen Belangen – es dreht sich alles um die Braut. Trauzeuginnen sollten sich daher zurückhalten und das Scheinwerferlicht der überlassen, der es gebührt – der Braut!
  5. „Wird schon alles glatt laufen“
    Und wenn nicht? Es gibt tausend Kleinigkeiten, die bei einer Hochzeit schiefgehen können. Hierauf sollte die Trauzeugin vorbereitet sein. Sei es mit Nähzeug für den eventuell gerissenen Schleier, mit Blasenpflastern für die wunden Brautfüße, oder mit Anrufen beim Floristen oder dem Catering-Team. Die Trauzeugin sollte bei auftretenden Problemen sofort reagieren können und sich deshalb ein Notfall-Set zurechtlegen.
  6. Zur Beruhigung nicht nur Sekt
    Kalte Füße gehören in kleinerem Maß zu jeder Hochzeit. Ein Schluck Sekt kann hier Wunder wirken und sorgt für Entspannung. Damit das spätere Ja-Wort aber nicht gelallt wird, sollte die Trauzeugin die Braut unter keinen Umständen abfüllen und auch darauf achten, dass es kein anderer tut.
  7. Das gilt auch für die Trauzeugin
    Ein Gläschen Sekt zum Anstoßen gehört natürlich dazu, jedoch sollte die Trauzeugin darauf achten, dass sie während der gesamten Feier einen klaren Kopf behält. Bei auftretenden Problemen oder organisatorischen Herausforderungen wäre es fatal, wenn die Ansprechpartnerin sich nicht mehr vernünftig artikulieren kann.
  8. Hochzeit nicht als Single-Börse nutzen
    Als Trauzeugin darf man, wenn man einen netten männlichen Hochzeitsgast erspäht, natürlich auch ein wenig flirten. Dies sollte allerdings nicht in eine Speed-Dating-Veranstaltung ausarten. Der Tag gehört dem Brautpaar und sollte wenn überhaupt nur beiläufig der eigenen Libido dienen.
  9. Nähzeug statt Nähkästchen
    So wichtig es auch ist Nähzeug für den gerissenen Schleier oder das Brautkleid dabei zu haben, so wichtig ist es auch, das Nähkästchen geschlossen zu lassen. Peinliche Anekdoten und alte Liebschaften der Braut sind Tabu-Themen und sollten lieber geheim bleiben. Gleiches gilt für Ansprachen und „originelle“ Power-Point-Präsentationen.

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