Zehn Dinge, die den Hochzeitstag ausmachen

Tränen am Hochzeitstag - in der Regel aus Freude und Rührung - lassen sich nur selten vermeiden Foto: IVASHstudio

Ganz egal, wie viele Hochzeiten man selbst schon besucht hat, steht der eigene große Tag an, ist das Empfinden ein ganz anderes. Überhäuft mit allerlei hilfreichen Tipps zur Planung und Umsetzung, erhärtet sich oft die Vorstellung, dass der Hochzeitstag eine Anreihung von Programmpunkten ist, die so vereinnahmend sind, dass Braut und Bräutigam, ehe sie sich´s versehen, bereits die Hochzeitstorte anschneiden. Jedoch ist der Hochzeitstag natürlich auch gespickt von allerlei besonderen Momenten, die ihn erst zu dem machen, was er sein soll: Der schönste Tag im Leben! Folgend zehn Wahrheiten über den Hochzeitstag, über die kaum gesprochen wird:

Aufregung vor dem Ja-Wort

Auch wenn Braut und Bräutigam sich sicher sind mit dem jeweils anderen den Partner fürs Leben gefunden zu haben, werden die letzten zehn Minuten vor dem Gang zum Altar oder ins Standesamt der Moment sein, in der die Aufregung ins Unermessliche steigt. Das ist ganz normal und hat in der Regel nichts mit Zweifeln oder gar kalten Füßen zu tun. Immerhin werden Braut und Bräutigam mit ihrem Ja-Wort eine lebensverändernde Entscheidung treffen und das vor den Augen ihrer Familien und Freunde.

Die Zeremonie ist der Höhepunkt

Ist der Gang zum Altar oder ins Trauzimmer trotz schwitziger Hände und klopfendem Herzen erst einmal vollbracht, folgt für die Zukünftigen der schönste Moment des Tages: Die Trauungszeremonie. Ein sehr intimer Moment für die Liebenden in einem sonst sehr hektischen Tag, in welchem die Liebe füreinander im Eheversprechen verbalisiert wird und Braut und Bräutigam sich ganz nah sind. Sicherlich einer der Momente, die man im Leben nicht vergessen wird.

Tränen können nicht vermieden werden

Gut, gerade die Bräute werden es sich schon gedacht haben und entsprechende Vorkehrungen getroffen haben – Tränen der Freude und Rührung am Hochzeitstag können einfach nicht vermieden werden, egal wie sehr man es sich auch vornimmt. Doch auch die Herren werden oft von ihren Gefühlen übermannt, auch wenn sie sonst nicht die Emotionalsten sind.

Das Gesicht wird wehtun

Neben dem ein oder anderen Tränchen ist auch eine weitere emotionale Regung nicht vermeidbar: Ein riesiges Dauergrinsen. Der schönste Tag im Leben zaubert den Frischvermählten aus verschiedensten Gründen ein breites Lächeln ins Gesicht, dass über den Tag zu einer wahren Mundwinkel-Starre führen kann.

Faszinierende Liebe und Aufmerksamkeit

Familie und Freunde kommen am Hochzeitstag hauptsächlich aus folgendem Grund zusammen: Dem Brautpaar! Ihm wird die gesamte Aufmerksamkeit der Anwesenden zuteil, sodass es den Frischvermählten eventuell sogar schwerfallen wird, in Ruhe zu essen oder einen Moment der Besinnung zu schaffen, da sie mit allen reden und Fotos machen sollen und wollen. Die Liebe und Aufmerksamkeit, die dem Brautpaar an ihrem Tag geschenkt wird, wird sie nachhaltig faszinieren.

Alleinsein wird schwer

Obwohl Braut und Bräutigam sicherlich die Gesellschaft all ihrer Lieben an ihrem großen Tag genießen werden, wird der Moment kommen, an der sich beide einen kleinen Moment des Rückzugs und der Ruhe wünschen werden. Auch wenn dies aufgrund der Eingespanntheit der wichtigsten Personen des Tages etwas schwerer zu realisieren sein wird, findet sich sicherlich ein unbeobachteter Moment, in dem die Frischgetrauten kurz die Zweisamkeit genießen können.

Es wird anstrengend

Die Nacht vor dem großen Tag wird wahrscheinlich nicht den tiefsten und besten Schlaf für die beiden Hauptpersonen bereithalten. Hinzu kommen Aufregung und Nervosität, die zunächst die Müdigkeit aufgrund des Adrenalinausstoßes noch verdrängen, die Braut und Bräutigam aber sicherlich über den Tag einholen wird, ist dieser doch mit reichlich Programm und Bewegung verbunden. Das richtige Make-Up und die richtige Dosis Koffein können hier zum Lebensretter werden.

Es wird Pannen geben

Egal wie lange und wie intensiv geplant wurde, es könnte etwas schiefgehen. Das kann eine Kleinigkeit, oder eine größere Sache sein. Wer vorher schon einplant, dass nicht alles glatt laufen wird, kann am großen Tag entspannter mit eventuellen Pannen umgehen. Oft ist es auch so, dass die restliche Hochzeitsgesellschaft gar nicht merkt, wenn etwas nicht ganz so läuft, wie es sollte. Braut und Bräutigam sollten hier immer das große Ganze im Auge behalten und sich von Missgeschicken nicht die Stimmung oder gar den Tag vermiesen lassen.

Überraschende schöne Momente

Auch wenn keine Moment der Hochzeit so intim und erinnerungswirksam wie die Trauungszeremonie sein wird, so hält der Hochzeitstag für Braut und Bräutigam sicherlich auch Momente bereit, mit denen sie nicht gerechnet haben, die sie jedoch positiv-emotional bewegen werden. Der kurze Rückzug mit der oder dem Frischangetrauten, ein Wortwechsel mit dem Brautvater oder die kurze Ansprache des ältesten Freundes könnte am Ende ein wahrer Höhepunkt sein.

Das Gefühl wird ein anderes sein

Auch wenn dem Ja-Wort eine jahrelange Beziehung vorausging, wird das Gefühl als offizielles Ehepaar ein anderes sein – wenn auch nur nuanciert.

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