Mehr Modefreiheit für den Mann des Tages

Wem es gefällt, der darf auch gern Chucks tragen - allerdings sollte es für den schönsten Tag im Leben ein neues Paar sein. Foto: Hoda Bogdan

Während die Braut der Star des Hochzeitstages ist und ihr somit fast die gesamte Aufmerksamkeit zuteilwird, ist ihr männliches Pendant häufig nur unauffälliges Beiwerk – gerade was den Look am großen Tag betrifft. Für viele Männer bedeutet der Hochzeitstag ein schicker Anzug oder noch schickerer Smoking, gepaart mit eleganten Schuhen und Accessoires, die sich für viele ein wenig nach uniformierter Verkleidung anfühlen können. Dabei muss das Hochzeitsoutfit des Bräutigams gar nicht langweilig und strikt angelehnt an die gängigen Stylingregeln sein. Etwas mehr Persönlichkeit darf das Hochzeitsoutfit schon haben, vorausgesetzt – um Ärger zu vermeiden – es passt zum Look der Auserwählten. Auch schon mit ein paar „Verstößen“ gegen die Moderegeln, kann der Bräutigam seinen persönlichen Style ausdrücken:

Ton in Ton war gestern

War es vor einiger Zeit noch undenkbar, zum Beispiel einen blauen Anzug mit schwarzen Schuhen und Accessoires zu kombinieren, ist das nun schon lange kein Problem mehr. Der Bräutigam darf sogar noch tiefer in die Farbkiste greifen und – in Abstimmung mit seiner Liebsten – gar bunte Schuhe, Socken oder Krawatte/Fliege und Einstecktuch in Knallfarben wählen. Auch die Anzüge dürfen mutiger werden. Gemusterte Modelle oder Anzüge aus besonderen Materialien sind natürlich ebenfalls erlaubt. Die Herstellung von Kontrasten durch den Farbmix macht das Hochzeitsoutfit in jedem Fall interessanter. Tragen sollten es jedoch nur die Herren, die sich mit diesem Look auch wirklich wohl fühlen. Es spricht auch weiterhin nichts gegen die bekannten Klassiker.

Fashion-Füße

Wer sich obenrum lieber für unifarbene Schlichtheit entscheidet, muss trotzdem nicht auf ein farbiges Highlight verzichten – und das muss sich bereits seit einiger Zeit nicht mehr nur auf die Krawatte, Fliege oder das Einstecktuch beschränken. Denn weiter unten hat sich ein Trend etabliert, den Modeinteressierte sicherlich auch schon auf den Straßen entdeckt haben – knallige, farbige, gemusterte Socken. Die modernen kürzer geschnittenen Hosenbeinen unterstützen den Trend hierbei perfekt und geben den Blick auf Knöchel und untere Beinpartie des Bräutigams frei, der sicherlich einige Blicke auf sich (bzw. seine Füße) ziehen wird.

„Ja“ zu Sneaker

Aus Freizeit- und sogar Arbeitswelt inzwischen nicht mehr wegzudenken – Sneakers gehören schon lange nicht mehr nur zum Sport oder auf die Straße, sondern sind heutzutage eigene Modestatements, die sowohl lässige als auch elegante Kleidung den modischen Feinschliff verleihen können. Als absolutes No-Go war bisher die Kombination von Sneakers und Anzug – bisher! Denn auch wenn bereits einige Bräutigame nicht auf ein gemütliches Schuhwerk am Hochzeitstag verzichten wollten, so findet die wahre Akzeptanz dieser Kombination erst heute richtig statt, was sicherlich auch mit der explodierenden Auswahl an Sneaker-Modellen zu tun hat. Wer sich also nicht in eher unbequeme Schnürer an seinem großen Tag zwängen will, der darf nun auch gern zu seinen Wohlfühlschuhen greifen – allerdings nicht zu denen, die man schon seit zwei Jahren trägt. Die Hochzeits-Sneaker sollten, genauso wie der Rest des Outfits, sauber und neuwertig wirken.

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