Licht und Liebe – Die richtige Beleuchtung

Farbige Lampions eignen sich sowohl für drinnen als auch für draußen - abgestimmt auf das Farbmotto der Hochzeit liefern sie ein stimmiges Gesamtbild. Foto: Pixabay (Public Domain)
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Am schönsten Tag des Lebens erstrahlen Braut und Bräutigam natürlich nicht nur von innen heraus im Hochzeitsglanz. Doch nicht nur die Frischvermählten, auch die Location sollte mit der entsprechenden Beleuchtung für die extra Portion Glamour sorgen. Ob nun in- oder outdoor, mit ein paar kleinen Handgriffen kann schon eine große romantische Atmosphäre geschaffen werden.


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Beleuchtung für Festsäle

Bei einer Hochzeitsfeier, die drinnen stattfinden soll, sollte das Brautpaar unbedingt versuchen, mit einem eigenen Lichtkonzept die oftmals kalten Lichter der Deckenlampen zu „überstrahlen“. Dies kann mit Kerzen, Lampions, Lichterketten und Discokugeln erfolgen. Natürlich sollte vorher mit dem Vermieter besprochen werden, ob und wie die zusätzlichen Lichtquellen angebracht werden können und ob das Aufstellen von Kerzen erlaubt ist. Sollten Kerzen ein Problem sein, kann alternativ auch auf LED-Kerzen zurückgegriffen werden. Sollten Lichterketten oder Lampions geplant sein, die an der Decke angebracht werden, so könnte diese, wenn sie denn sehr hoch ist, noch mit zusätzlichen Dekoelementen wie dünnen Stoffbahnen oder Rankpflanzen bestückt werden. Auch Kronleuchter von denen zarte LED-Lichterketten zum Rand des Raumes gezogen werden, machen nicht nur ein schönes Licht, sondern sind auch was fürs Auge.

Beleuchtung für Festzelte

Allgemein ist die Beleuchtung für Festzelte natürlich der für Festsäle sehr ähnlich. Allerdings sollte hier eher auf Kerzen verzichtet werden, da die Brennbarkeit in Festzelten (Holzfußboden und Seitenwände) stark erhöht ist. Ansonsten sollte das Augenmerk hier besonderes an der Verkleidung der Decke und der Seitenwände liegen, da diese natürlich gänzlich blank nach dem Aufbau daherkommen. Gerade Lichterketten mit bunten Lampions setzen hier die Hochzeitsgesellschaft nicht nur ins richtige Licht, sondern sorgen auch gleich für den nötigen Farbtupfer im Festzelt.

Beleuchtung für Gartenhochzeit

Im Freien darf natürlich mit „echtem Feuer“ gearbeitet werden, solange es weit genug entfernt von leicht Brennbarem aufgestellt wird. Gartenfackeln, die die Wege beleuchten liefern nicht nur die nötige Beleuchtung, sondern auch Urlaubsfeeling. Auch Teelichter in Glaskugeln, die die Festtafel säumen, sorgen für eine besonders romantische Stimmung. Aber auch kleine LED-Lichterketten, die, gespannt über der Hochzeitsgesellschaft, wie ein Sternenhimmel anmuten, sind ein schöner Eye-Catcher.

Nicht blenden lassen – Darauf achten

Budget definieren

Natürlich kann man mit 20 Euro nicht ein komplette Hochzeitslocation ausleuchten, allerdings sollte auch darauf geachtet werden, dass mit den Lichtquellen nicht übertrieben wird. Ziel sollte sein, eine romantische und gemütliche Atmosphäre zu kreieren. Wer nach der Hochzeit keine Verwendung für die Lichterketten und sonstige Lichtquellen hat, der sollte eventuell über die Miete selbiger nachdenken, damit die Beleuchtung im Anschluss nicht auf dem Dachboden oder im Keller „eingemottet“ wird.

Lichtfarbe entscheidend

Mit dem richtigen Lichtkonzept soll natürlich auch vermieden werden, dass die Hochzeitsgesellschaft den ganzen Abend mit klinischem Halogenlicht angestrahlt wird. Für die Lichtquellen sollte daher warmweißes Licht ausgewählt werden, welches nicht als störend empfunden wird und dem Festsaal oder –zelt eine gemütlich-romantische Atmosphäre verleiht. Auch die Kabelfarbe der Lichter sollte, wenn möglich, weiß sein. Ist dies nicht möglich, sollte über weiße Kabelkanäle nachgedacht werden, um das Gesamtbild nicht zu zerstören. Auch farbige Beleuchtung, abgestimmt auf das Farbthema der restlichen Deko, verleiht jeder Location ein besonders stimmiges Gesamtbild.

Genau Maß nehmen

Für die Planung der optimalen Beleuchtung ist es wichtig, dass die Location vorher genau ausgemessen wird. Gerade bei größeren Räumen oder Festzelten ist es oft schwierig, den benötigten Umfang an Lichtquellen zu ermitteln. Gerade bei Zelten sollte auch bedacht werden, dass die Zeltstangen und Verstrebungen ausgemessen werden. Bei Innenräumen sollten eventuelle Pfeiler ebenso berücksichtigt werden. Wer kleine Bäume oder Sträucher im Außenbereich beleuchten möchte, sollte von der Faustregel ausgehen, dass für einen Meter Baum zehn Meter Lichterkette verwendet werden. Parallel sollten auch immer die vorhandenen Stromquellen geprüft werden. Wenn nicht gänzlich mit batteriebetriebenen LEDs gearbeitet wird, sollte an entsprechende Verlängerungskabel gedacht werden.

Kein Spiel mit dem Feuer

Offene Flammen oder auch traditionelle Glühbirnen, die nach einer Zeit eine bestimmte Temperatur entwickeln, sollten nicht in der Nähe von brennbaren Stoffen geplant werden. Hier ist das Risiko einfach zu hoch, dass die filigranen Stoffe angesengt werden oder gar Feuer fangen. Eine sicherere Alternative sind hier definitiv LEDs, die immer kühl bleiben und somit auch zwischen die Stoffe gehängt oder gelegt werden können.

Koppelbare Lichterketten verwenden

Diese sparen nicht nur Geld, sondern ersparen dem Brautpaar auch den Kabelsalat. Die koppelbaren Lichterketten gibt es in fünf und zehn Metern Länge und lassen sich beliebig aneinanderreihen.

Weniger ist manchmal mehr

Sehen die Lichterketten noch so schön aus und bringen den extra Touch Romantik, so kann dies schnell in Kitsch umschlagen, wenn zu viel Beleuchtung geplant ist. Bei der Planung sollte daher vorerst Zurückhaltung walten – aufgestockt werden kann dann immer noch.

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