Kleines Budget, große Emotionen: 13 Spartipps für schmale Geldbeutel

Wenn das zuvor definierte Hochzeitsbudget droht überschritten zu werden, gilt es Sparmaßnahmen einzuleiten. Foto: pixabay (Public Domain)

Die Planung des schönsten Tages des Lebens ist nicht selten mit hohen Kosten verbunden. Die Einmaligkeit dieses Events und der Wunsch nach DER Traumhochzeit sorgen häufig dafür, dass Brautpaare über das zuvor definierte Budget hinausschießen. Wer sich jedoch nicht verschulden, aber auch nicht auf alles verzichten möchte, sollte folgende 13 Spartipps befolgen:

  1. Prioritäten setzen: Am besten vorab eine Liste erstellen und dann in Abstimmung gewichten und streichen, streichen, streichen.
  2. Den Hochzeitstermin nicht in die Nähe oder auf einen Feiertag legen. Hier sind meist die Locations teurer.
  3. Newsletter abonnieren von Brautmodeherstellern, Weinhändlern, Juweliere, Reiseveranstalter etc., denn hier werden oft Angebote zugesandt.
  4. Das eigene Auto verwenden statt eine Limousine, einen Oldtimer oder eine Kutsche zu mieten.
  5. Preise vergleichen und/ oder Komplettpreise vereinbaren. Hier könnte es sich sogar lohnen die Planung in Gänze an einen Hochzeitsplaner abzugeben. Nicht selten können diese durch die über Jahre aufgebauten Kontakte bessere Preise erzielen. Man spart also nicht nur Geld, sondern auch Zeit und Nerven.
  6. Do-it-yourself statt Stange: So viel wie möglich selber machen. Ob nun die Deko, die Tischkarten oder die Gastgeschenke. Das alles kann mit Hilfe von Freunden selber hergestellt werden. Eventuell findet das Brautpaar in seinem Freundeskreis auch Dienstleister wie Friseure/Friseurinnen, Floristen/Floristinnen oder Konditoren/Konditorinnen – die hätten dann gleich das passende Hochzeitsgeschenk.
  7. Hochzeitskleid nicht neu kaufen. Entweder das der Mutter vermachen lassen und nach eigenem Gusto abändern lassen, oder ausleihen. Auch Brautkleider im Ausverkauf oder Musterkleider auf Hochzeitsmesse sind meist günstiger. Vorsicht ist allerdings bei günstigen Maßanfertigungen auf Fernost geboten – nicht selten sind die verwendeten Stoffe und die Schnitte nicht hochzeitstauglich. Das böse Erwachen kommt oft nach der Zustellung.
  8. Auf teuren Kopfschmuck verzichten. Statt Schleier, Tiara und Co. können gerade Sommerbräute auf Blumenkränze zurückgreifen.
  9. Anfängern eine Chance geben. Gerade Hochzeitsfotografen, die neu im Geschäft sind, locken meist mit Newcomer-Preisen. Wenn die Arbeitsproben gefallen, spricht nichts dagegen einen Marktneuling zu engagieren.
  10. Support your local dealer – und spare dabei. Wer die Produkte für die Hochzeit aus der Region bezieht, tut nicht nur etwas für die heimische Wirtschaft, sondern schont auch noch seinen Geldbeutel.
  11. Trauungstermin so spät wie möglich legen. Hier kann dann im Anschluss auf eine extra Kaffee- und Kuchentafel verzichtet werden. Wer nicht auf Süßes verzichten möchte, könnte dann gleich die Hochzeitstorte als Dessert servieren, oder auf Candy Bars setzen.
  12. Alkohol limitieren: Die Auswahl an alkoholischen Getränke auf eine zuvor ausgewählte Anzahl reduzieren. So könnten neben Bier und Wein noch drei alkoholische Kultgetränke definiert werden, anstatt den Gästen eine ganze Bar zu bieten.
  13. Saisonal kaufen: Sowohl für die Blumendekoration als auch für den Brautstrauß sollten Blumen der Saison gewählt werden. Diese sind meist regional beziehbar und somit kostengünstiger als Importware. Auch bei der Deko kann der Blumenteil reduziert werden und stattdessen durch Grün wie Farne, Blätter und Laub ersetzt werden. Es besteht auch die Möglichkeit sich Pflanzen zu leihen.

 

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