Höher, schöner, süßer: Sieben Hochzeitstorten-Trends

Eine spiegelglatte Oberfläche in beliebiger Farbe kann mit der sogenannten Mirror Glaze Glasur kreiert werden. Foto: Liubov
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Sie ist die Schönste, Glamouröseste, Süßeste und Verführerischste des Tages (natürlich neben der Braut): Die Hochzeitstorte. Wenn sie reingefahren wird, sind alle Blicke auf sie gerichtet und bestenfalls läuft den Gästen dann schon das Wasser im Munde zusammen. Kein Wunder also, dass Brautpaare immer größeren Wert auf das zuckerige Highlight legen und dabei vor allem kreative, moderne und außergewöhnliche Torten suchen. Konditoren haben dies natürlich schon lang erkannt und beeindrucken mit immer neuen und ausgefallenen Torten-Ideen, wie die folgenden sieben „Trendsetter“ beweisen:


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Naked Cakes

Immer noch hoch im Kurs stehen nackte Kuchen, sogenannte Naked Cakes, die nicht mit einer Glasur oder Fondant eingedeckt werden, sondern die Sicht auf die inneren Schichten erlauben. Diese werden mit frischen Früchten, essbaren Blüten oder Zuckerblumen verziert und bilden somit ein eindrucksvolles Konditorwerk, das jedoch trotzdem leicht daherkommt.

Rainbow Cakes

„Auf die inneren Werte kommt es an“ – das trifft zu einhundert Prozent auch auf diese überraschende Hochzeitstorte zu. Von außen mit einem weißen Fondant und weißen Blüten verziert, könnte die Regenbogentorte nicht schlichter und eleganter aussehen. Der Clou verbirgt sich im Inneren – beim Anschneiden wird ein Regenbogenherz, welches durch Einfärben der einzelnen Kuchenschichten mit Lebensmittelfarbe erreich wird, sichtbar. Ein wahrer Hingucker, der sicherlich nicht nur gleichgeschlechtliche Paare überzeugen wird.

Piñata Cakes

Angelehnt an die mexikanischen Piñatas, sind die gleichnamigen Kuchen mit Süßigkeiten gefüllt und bestehen aus mehreren mit Buttercreme verbundenen Schichten. Die Süßigkeiten werden in ein zuvor geformtes Loch in der Mitte der drei mittleren Böden gefüllt. Als Füllung eigenen sich Smarties, M&M´s oder alle Sorten von Weingummi, die bei Anschneiden aus der Torte fallen.

Mirror Glaze Cakes

Sogenannte Mirror Glaze Cakes sind Torten, die mit einer Glasur überzogen ist, die so glänzend ist, dass ein Spiegel-Effekt zustande kommt. Der Guss kann beliebig eingefärbt werden und bietet somit für jeden Geschmack und jedes Farbmotto den passenden Ton. Der Spiegel-Guss haftet am besten auf einem Untergrund aus Zuckerguss oder einer Ganache.

Crystal Cakes

Wahre Schmuckstücke sind die Crystal oder Genode Cakes, die mit bunten Zuckerkristallen oder weißem Kandiszucker, der mit Lebensmittelfarbe eingefärbt wird, besetzt werden. Die Torte, die sonst meist nur mit einem einfarbigen Fondant eingezogen ist, sieht dadurch aus, wie ein aufgeschnittener Bergkristall. Eine mühevolle Präzisionsarbeit für den Konditor, die aber sicherlich für ebenso funkelnde Augen sorgen wird.

Dripped Cakes

Dripped Cakes, also Torten, die mit einem einfarbigen Fondant eingezogen werden und dann mit einer Glasur begossen werden, die an den Seiten herunterläuft und somit ein schönes Muster generiert, sind ebenfalls im Trend. Farbkombinationen sind völlig individuell plan- und umsetzbar und auch der Glanzgrad der Glasur kann angepasst werden. So lassen sich Dripped Cakes auch mit einer Mirror Glaze Glasur kreieren.

Raindrop Cakes

Die Idee hinter den Raindrop Cakes stammt ursprünglich aus Japan. Die Torten sehen aus, wie ein riesiger Wassertropfen, der nach Belieben Früchte oder Blüten beinhalten kann. Die Raindrop Cakes sind jedoch keine Kuchen bzw. Torten im klassischen Sinne, bestehen sie doch eigentlich nur aus Wasser, Zucker und Geliermittel und schmecken daher auch eher neutral. Als Torten-Topping und ergänzendes Deko-Element für die Hochzeitstorte eigenen sich die Raindrop Cakes, die in jeder beliebigen Größe hergestellt werden können, jedoch optimal. 

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