Hochzeitsplaner: Entspannt durch Profi-Planung

Sind die wichtigen Eckpunkte im Vorfeld geklärt, können sich Brautpaare mit Hilfe eines Hochzeitsplaners entspannt auf ihren großen Tag freuen. Foto: nito

Wenn zukünftige Brautleute nach der Verlobung in die Planung ihrer Hochzeit einsteigen, fühlen sie sich schnell überfordert. Wer noch keine Erfahrungen in Hochzeitsvorbereitungen, sei es durch eine Trauzeugen-Tätigkeit, oder als Brautjungfer gesammelt hat, gerät schnell an seine Grenzen. Kommen dann noch Sonderwünsche hinzu, ist der erste Nervenzusammenbruch in greifbarer Nähe. Um nicht schon vorher einem Hochzeits-Burn-Out zum Opfer zu fallen, engagieren viele Paare einen Profi – den Hochzeitsplaner.


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Tagelange Internet-Recherchen, endlose Telefonate mit Anbietern und das alles neben Haushalt, eventuell Kindern und Vollzeit-Job? – Hier kann der Hochzeitsplaner Abhilfe schaffen. Die Brautleute sparen durch seine Hilfe nicht nur Zeit und Nerven, sondern können sich auch auf seine jahrelange Erfahrung, die guten Branchen-Kontakte und die persönliche Unterstützung am Tag der Tage verlassen. Auch kann er die Umsetzbarkeit außergewöhnlicher Ideen beurteilen und weiß um etwaige Risiken und vor allem, wie diese vermieden werden können.

Die Aufgaben des Hochzeitsplaners

Ob nun die gesamte Hochzeit, oder kleinere Dienstleistungspakete – die Aufgaben des Hochzeitsplaners bestimmt das Brautpaar. In der Regel wünschen sich die Brautpaare, die einen Profi-Planer engagieren jedoch die Full-Service-Organisation vom Polterabend bis zur Hochzeitsfeier. Die Hauptaufgaben des Hochzeitsplaners sind:

  • Die Erstellung des Gesamtkonzeptes
  • Die Planung
  • Die Organisation
  • Die Kostenkontrolle

Im Vorfeld: Der Hochzeitsplaner auf dem Prüfstand

Bevor man sich für einen Hochzeitsplaner entscheidet, sollten unbedingt folgende sechs Punkte geklärt werden:

1. Kostenübersicht
Es lohnt sich immer zu vergleichen. Brautpaare, die über den Einsatz eines Hochzeitsplaners nachdenken, sollten immer mindestens zwei Anbieter anfragen und sich jeweils eine detaillierte Kostenaufstellung zukommen lassen. Zur besseren Planungssicherheit und Vergleichbarkeit empfiehlt es sich, einen Fixpreis zu vereinbaren. Die Abrechnung nach tatsächlich geleisteten Stunden ist hingegen ein nicht einschätzbarer Kostenfaktor, der schnell explodieren kann.

2. Arbeitsproben zeigen lassen
Wichtig bei der Auswahl des Hochzeitsplaners sind nicht zuletzt seine „Arbeitsproben“. Ein guter Hochzeitsplaner sollte schon einige Jahre am Markt sein und die Interessenten durch Fotos oder Filme von seiner Erfahrung überzeugen können.

3. Alles auf den Tisch
Wer sich professionelle Hilfe bei der Planung seiner Hochzeit holt, der sollte keine Scheu haben, seine Wünsche offen zu kommunizieren. Der Hochzeitsplaner sollte zum engen Verbündeten werden, welchem man auch unbedingt sagen sollte, was NICHT gewünscht ist.

4. Mitspracherecht klären
Durch seine jahrelange Tätigkeit und Erfahrung kann ein Hochzeitsplaner bei bestimmten Dienstleistern Rabatte aushandeln, die Privatpersonen nur schwer bekommen. Dies kann in punkto Kostensicherheit von Vorteil sein. Nichts desto trotz sollten Brautpaare vorab klären, ob sie gegebenenfalls ein Veto gegen die vom Hochzeitsplaner vorgeschlagenen Dienstleister einlegen können und eventuell günstigere Alternativen suchen können. Auch wenn Vertrauen sicherlich der Grundstein einer guten Zusammenarbeit ist, Mitspracherecht sollten sich die Zukünftigen unbedingt einräumen lassen.

5. Ausfall regeln
Was, wenn der Hochzeitsplaner krank wird? Diese Frage sollte unbedingt im Vorfeld geklärt werden. Entscheidet sich das Brautpaar für eine Hochzeitsagentur, ist meist Ersatz für solche Fälle eingeplant. Bei „Einzelkämpfern“ kann es jedoch schnell zum Super-Gau kommen, welcher nicht selten Regressansprüche mit sich zieht. Gut beraten sind Paare, wenn sie einen verbindlichen Vertrag mit dem Hochzeitsplaner abschließen, in welchem die Notfall-Maßnahmen definiert sind.

6. Exklusivität zusichern lassen
Auf zwei Hochzeiten tanzen? Das sollte der Hochzeitsplaner natürlich nicht. Brautpaare wünschen sich am Hochzeitstag einen verlässlichen Ansprechpartner, der ausschließlich ihnen zur Verfügung steht. Dies sollte verpflichtend vereinbart werden, damit am schönsten Tag des Lebens nicht durcheinandergerät.

Wenn dies alles in trockenen Tüchern ist, können sich die zukünftigen Eheleute entspannt auf ihren großen Tag freuen.

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