Hochzeit mit Charakter: Fünf persönliche Planungshilfen

Wer es eher locker mag, sollte so auch seine Hochzeit feiern und sich nicht aufgrund falscher Vorstellungen verbiegen. Foto: jujik

Die Planung einer Hochzeit kann ganz schön kniffelig werden. Gerade wenn man noch kein richtiges Bild vor Augen hat, wie der schönste Tag im Leben aussehen soll, kann die Suche nach den verschiedenen Bausteinen zu einer wahren Reizüberflutung führen. Bevor es also an die Brautkleidanprobe, Bandbuchung oder Tortenverkostung geht, sollten sich Braut und Bräutigam zunächst darauf verständigen, in welchem Stil der Traumtag ausgerichtet werden soll. Ist das Gesamtbild vorher grob definiert, fällt die weitere Planung wesentlich leichter – noch einfacher wird es, wenn die folgenden fünf Planungshilfen dabei berücksichtigt werden:


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1. Die Traumhochzeit

Am Anfang der Planungszeit steht die Traumphase. Hier sollte vorerst nicht über die Umsetzbarkeit, die Kosten oder die Reaktionen der Gäste nachgedacht werden, sondern alles zusammengetragen werden, was die Zukünftigen mit ihrer persönlichen Traumhochzeit verbinden. Dabei können schon einmal die folgenden ersten Fragen zur Hochzeitsgestaltung beantwortet werden:

  • Soll die Hochzeit groß oder eher klein gefeiert werden?
  • Soll die Hochzeit im Freien oder drinnen gefeiert werden?
  • Soll die Hochzeit im Heimatort oder in der Ferne stattfinden?
  • Soll die Hochzeit modern, locker, romantisch, nostalgisch, rustikal oder glamourös gestaltet werden?
  • Soll die Hochzeit im Frühling, Sommer, Herbst oder Winter stattfinden?

2. Die Inspiration

Nachdem nun groß geträumt wurde, geht es in die nächste Phase – die Sammlung von verschiedenen Inspirationen. Um eine bessere Vorstellung davon zu erhalten, was man will (und was auf gar keinen Fall), sollten natürlich die gängigen Kanäle durchforstet werden. Das können Brautmagazine, Bücher, Filme, Blogs und soziale Netzwerke wie Instagram und Pinterest sein. Braut und Bräutigam sollten sich jedoch nicht zu stark an vorgegebene Hochzeitsideen klammern, sondern offen bleiben für Inspirationen aus völlig verschiedenen Richtungen wie Mode, Innenausstattung, Landschaftsgestaltung und viele mehr. Beliebte Ideen sollten dann auf einer sogenannten Inspirations-Tafel gesammelt werden. Hier kann gleich optisch geprüft werden, wie die einzelnen Ideen harmonieren und eine Selektion vorgenommen werden.

3. Die Form

Schick oder locker? Soll der große Tag ganz feierlich zelebriert werden und die Gäste entsprechend fein rausgeputzt erscheinen oder soll es lieber locker vonstattengehen und keine explizite Kleiderordnung vorgegeben werden? Oft beeinflusst auch die gewählte Örtlichkeit den Festcharakter. Ein Schloss oder eine Burg hat natürlich eine andere Anmutung als ein Garten oder ein Strand – während Ersteres einen eher festlich-klassischen Charakter symbolisiert, ist Letzteres eher ein Indikator für eine leger-entspannte Feier. Ganz wichtig ist hierbei die Persönlichkeit des Brautpaares. Wer es generell eher locker mag, sollte nicht auf Biegen und Brechen eine Hochzeit im Gala-Stil planen, schließlich muss sich der Festcharakter durch den gesamten Tag ziehen – vom Sektempfang bis zur Verabschiedung der Gäste.

4. Die Fokussierung

Je spezifischer die Hochzeitsvision ausformuliert wird, desto einfacher wird es für das Brautpaar die weiteren Details zu planen und entsprechend an die Lieferanten und weiteren Akteure des großen Tages zu vermitteln. Haben sich Braut und Bräutigam vorab auf eine glamouröse Hochzeit verständigt, sollte dies noch weitergedacht und konkretisiert werden. Soll es eher futuristisch- oder nostalgisch-glamourös werden? – hier bieten sich jeweils diverse Facetten eines Hauptthemas, die die Hochzeit trotz des identischen Grundgedankens ganz unterschiedlich wirken lassen können.

5. Die Farben

Die Farbgebung einer Hochzeit sollte sich wie ein roter Faden durch alle Elemente des großen Tages ziehen – von den Einladungskarten, über die Tischdeko bis hin zu den Gastgeschenken. Umso wichtiger ist es, dass die Farben mit Bedacht gewählt werden und miteinander harmonieren. Zunächst sollte sich das Brautpaar auf eine Hauptfarbe festlegen und diese dann mit Hilfe des Farbkreises mit komplementären Tönen kombinieren. Ratsam ist es, nicht mehr als zwei Hauptfarben zu wählen, die dann jedoch gern durch neutrale oder metallische Töne ergänzt werden können.

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