Heiraten in Goslar – Liebesbankweg und Kirchen

Die 25 individuellen Liebesbänke bieten gerade für Hochzeitspaare eine schöne Kulisse. Foto: Goslar Marketing GmbH

Der Liebesbankweg befindet sich in Hahnenklee, einem Stadtteil von Goslar, der auf einen Hochplateau liegt und daher auch die Beletage Goslars genannt wird.


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Neben dem Liebesbankweg, dem einzigen als Premium-Wanderweg ausgezeichnetem Wanderweg im Harz und in ganz Niedersachsen, befindet sich auch die aus Holz erbaute nordische Gustav-Adolf-Stabkirche. Sehenswert sind außerdem die Stauteiche und Gräben des Oberharzer Wasserregals, oder die Grabstelle von Paul Lincke, des Schöpfers der Berliner Operette, der auch Patron des jährlich verliehenen Paul-Lincke-Rings ist.

Für naturbegeisterte Paare, die sich eine standesamtliche Trauung wünschen, bietet Hahnenklee eine idyllische Holzhütte auf dem Liebesbankweg, auf welchem sich 25 individuelle, hölzerne Liebesbänke befinden und somit einen schönen Rahmen für die anschließenden Hochzeitsfotos bilden. Trauungen sind zwischen Mai und Oktober möglich.

Für Hochzeitsgesellschaften, für die es hoch hinaus gehen soll, besteht die Möglichkeit mit der Seilbahn auf den 726 Meter hohen Bocksberg zu fahren. Ein Wasserspielplatz beschäftigt auch die kleinen Hochzeitsgäste.

Heiratswillige können aber selbstverständlich auch kirchlich in Hahnenklee heiraten. Zwei Kirchen hat der Kurort zu bieten: Die Gustav-Adolf-Stabkirche, welche 1907/1908 nach norwegischem Vorbild ganz aus Holz erbaut wurde, ist aufgrund ihrer Einmaligkeit weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Die Stabkirche ist Wunschkirche vieler Hochzeitspaare und beeindruckt nicht nur durch ihr Erscheinungsbild, sondern auch durch den prächtigen Innenraum, eine hervorragende Orgel, sowie einem einzigartigen mechanisch spielbaren Glockenspiel, das Carillon.

Die katholische Kirche „Maria vom Schnee“ beeindruckt besonders durch das vieleckige Dach, welches von innen noch imposanter wirkt. Die Kieferdecke besteht aus 16 Flächen, die an Origami erinnern.

Für die kirchliche Trauung in der Klosterkirche wird die Heiratsurkunde, welche nach der standesamtlichen Trauung ausgestellt wird, benötigt. Auch das Stammbuch muss zur Trauung mitgebracht werden. Paare, die nicht der Goslarer Kirchengemeinden angehören, benötigen außerdem einen Freigabeschein, das sogenannte Dimissoriale, die von der Kirchengemeinde des Wohnsitzes ausgestellt wird. Bei Paare, die in der katholischen Kirche heiraten möchten, muss außerdem wenigstens einer der Partner römisch-katholisch sein.

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