Die Katharinenkirche ist der zweithöchste Kirchenbau Braunschweigs. Nur die Andreaskirche ist höher. Foto: Privat Foto:

Heiraten in Braunschweig – St.-Katharinen-Kirche

Der vermutlich auf eine Stiftung Herzog Heinrichs des Löwen zurückgehende Gründungsbau der Katharinenkirche in Braunschweig bedient sich an der Architektur des Braunschweiger Doms und der Martinikirche.

Der fünfjährige Gründungsbau (1200 bis 1205) wurde als Pfeilerbasiliska in der Altstadt begonnen. Der Umbau des romanischen Gründungsbaus zu einer gotischen Hallenkirche erfolgte in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Seitenschiffe wurden hierbei vergrößert, das Westwerk und der Südturm fertiggestellt. Dieser hat eine Höhe von 82,18 Meter und ist somit der zweithöchste Kirchenbau Braunschweigs nach St. Andreas.

Charakteristisch ist der elegante Westbau der Katharinenkirche. Sehenswert vor allem der epochale Aufbau vom romanischen Untergeschoss zu den Glockenstuben, die aus der Gotikzeit stammen.

Insgesamt befinden sich elf Epitaphien (Totengedächtnismale), die nicht an den Ort des Grabes gebunden sind) aus der Renaissance- und Barockzeit im Inneren der Kirche, die aus der Zeit des 16. bis 18. Jahrhundert stammen. Ein zwölftes befindet sich im Städtischen Museum Braunschweig.

Die Glasfenster, welche unter anderem die „Auferstehung“ und „Den Baum des Lebens“ darstellen, erschuf der bekannte Glasmaler Hans Gottfried von Stockhausen zwischen 1960 und 1982.

Durch die zentrale Lage am Hagenmarkt in der Nähe des Standesamtes bietet sich die Katharinenkirche gerade für größere Hochzeitsgesellschaften an. Der Mix aus romanischen und gotischen Elementen sorgt für den würdigen architektonischen Rahmen.

Interessierte Brautpaare sollten sich frühzeitig um einen Trautermin kümmern. Hierzu sollte das Pfarramt St. Katharinen, auch zur Erteilung weiterer Auskünfte, kontaktiert werden unter: 0531-44669 oder per E-Mail an: katharinen.bs.pfa@lk-bs.de.



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