Gut platziert: Hierauf bei der Tischordnung achten

Lange Tafeln setzen das Brautpaar in ein gutes Licht, behindern mitunter jedoch die Kommunikation. Foto: pixabay (Public Domain)

Lange Tafel, T-, U-, E-Form, oder lieber freistehende Tische – die Liste der möglichen Tischordnungen ist lang. Welche nun für die eigene Hochzeit die richtige ist, hängt vor allem von den örtlichen Gegebenheiten und der Mischung der Hochzeitsgäste ab.


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Die Tischordnung sollte nicht zuletzt für eine angenehme Atmosphäre bei der Hochzeit sorgen. Das Brautpaar sollte zuerst festmachen, wie viele Gäste auf der Hochzeit erwartet werden (grobe Schätzung genügt zunächst), daraus ergibt sich die benötigte Anzahl an Plätzen, die wiederum Einfluss auf die Tischanzahl hat.

Zunächst sollte sich das Brautpaar darauf verständigen, wo sie selber sitzen wollen. Dies sollte vorzugsweise ein zentraler Platz sein, damit die frisch Vermählten für alle Gäste gut sichtbar und zu erreichen sind. An diesem besonderen Tag wollen die Gäste öfter mal die Nähe zum Brautpaar suchen und kurze Gespräche führen oder Fotos machen. Da wäre ein „Tischlabyrinth“ eher hinderlich. Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Gäste genügend Freiraum haben und nicht dicht an dicht platziert werden – dies könnte spätestens beim Essen sehr unangenehm sein. Am besten, man prüft die eigene Tischordnung mit Sitzproben. Fühlen sich Braut und Bräutigam nicht wohl, werden die Gäste es wahrscheinlich auch nicht tun.

Welche Tischordnung ist die beliebteste?

Hier entscheiden hauptsächlich der persönliche Geschmack und die Möglichkeiten der ausgewählten Location. Viele Brautpaare platzieren sich gern am Kopf einer langen Tafel. So werden sie zwar von allen gut gesehen, die Kommunikationsmöglichkeiten mit den anderen Gästen werden dadurch jedoch verringert. Wer nicht auf Gespräche mit Trauzeugen und engsten Freunden verzichten will, sollte zu runden, freistehenden Tischen tendieren. Diese Wahl verspricht jedem Gast eine Gesprächspartneranzahl von mindestens zehn Personen und dies, ohne den Platz zu verlassen. Auch ein temporärer Wechsel an einen anderen Tisch wird dadurch erleichtert, da die Gäste, anders als zum Beispiel bei der U-Form, die gesamte Tafel umrunden müssen, um Kontakt zu einem anderen Gast aufzunehmen. Ein weiteres Gegenargument zu der Tafellösung ist, dass diese meist raumfüllend ist und somit die Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird. Sollten keine runden Tische zur Verfügung stehen, können diese auch durch das Zusammenstellen von zwei rechteckigen Tischen ersetzt werden. Hier sollten die Gäste nur an den langen Seiten platziert werden, damit die Tischbeine nicht die Bewegungsfreiheit einschränken und eventuell blaue Flecken verursachen.

Optimal ist die Tischordnung, wenn eine tischübergreifende Kommunikation stattfinden kann, das Brautpaar für alle gut sichtbar ist und alle ausreichend Platz haben.

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