Gut aufgelegt – Make-Up für Herbst- und Winterbräute

Der trendige Nude-Look kann mit metallischen Lidschatten ergänzt werden, um der Braut ein extra Funkeln zu verleihen. Foto: Pixabay (Public Domain)
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Zum perfekten Brautlook gehört natürlich auch das richtige Make-Up, das die Frau des Tages erst richtig in Szene setzt und ihren persönlichen Stil bestenfalls unterstreicht. Während Sommerbräute eher dazu geraten ist, aufgrund der intensiven Sonneneinstrahlung und der Wärme, etwas weniger Make-Up zu tragen und Vorkehrungen für die regelmäßige Auffrischung zu treffen, können Herbst- und Winterbräute etwas freier wählen. Allerdings können auch hier saisonale Trends und Tipps befolgt werden:


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Indian Summer

Strahlend blauer Himmel und herbstlich intensive Blattfärbungen in rot, orange und braun – so wunderschön kann die Natur auch nach Beendigung der Sommerzeit glänzen und genauso schön kann auch das Braut-Make-Up die Herbsttöne aufgreifen. Besonders stimmig sind farbige Lidschatten in Braun- und intensive Lippenfarbe in Rottönen kombiniert mit passendem Rouge und als besondere Highlights glitzernde Goldtöne, die dem bestehende Make-Up das ultimative Strahlen verleihen und besonders schön mit den Herbstfarben harmonieren. Der Make-Up-Trend im Herbst geht auf jeden Fall zur Betonung der Augen. Der gewählte Lidschatten sollte auf dem gesamten Lid aufgetragen werden und lediglich durch Highlights akzentuiert werden. Auch die Wimpern rücken in den Fokus der Make-Up-Artists und werden mit der richtigen Mascara oder gar mit falschen Wimpern verlängert und verdichtet. Die Augenbrauen dürfen wieder natürlich, also etwas dicker, gehalten werden. Für alle Bräute gilt, dass bei einer stärkeren Betonung der Augen, das restliche Make-Up eher dezent gehalten und zum Beispiel bei der Lippenfarbe eher zu blasseren Tönen gegriffen werden sollte. Entscheidet sich die Braut für ein zurückgenommenes Augen-Make-Up, darf sie hingegen auf den Lippen zu mehr Farbe greifen. Diese sollte sich dann auch im Nagellack wiederfinden, wenn dieser getragen wird.

Eisprinzessin

Die Grundlage für ein gelungenes Winter-Make-Up bildet die richtige Hautpflege. Hier sollte die zukünftige Braut schon mit Beginn der kälteren Jahreszeit darauf achten, dass ihrer Haut genügend Feuchtigkeit zugeführt wird, sodass sie weder trocken noch spröde ist. Besonders geeignet für den Winter ist der Nude-Look, welcher für ein dezentes Erscheinungsbild sorgt und auf den ersten Blick den Anschein erweckt, die Braut sei ungeschminkt. Die Basis bildet eine gute Grundierung, die kleine Makel wie Pigmentstörungen oder Rötungen abdeckt und anschließend mit einem Puder mattiert wird. Um für ein extra Funkeln zu sorgen, kann auch ein Puder mit Glanzpartikeln gewählt werden. Auch bei den Lidschatten darf es ruhig ein wenig glitzern. So sind sowohl metallische Lidschatten, als auch sanfte Naturtöne wie Champagner und zartes Rosa, möglich, die das Brautgesicht gerade durch die meist nicht vorhandene Wintersonne trotzdem strahlen lassen. Die Lippen sollten ebenfalls glänzen, jedoch nicht zu stark gefärbt werden. Auch hier bieten sich zartere Töne wie Apricot oder Rosa an, die mit einem Gloss zusätzlich betont werden.

Egal, ob im Herbst oder Winter geheiratet wird, die Bräute sollten, wie auch die Frühlings- und Sommerbräute immer wasserfeste Mascara verwenden – neben den Freudentränen sind sie somit auch vor eventuellen Wettereinflüssen geschützt. Die unteren Wimpern sollten nicht geschminkt werden, um einen „Puppenlook“ zu vermeiden. Generell sollte die Braut sich entscheiden, ob sie ihre Augen oder ihre Lippen betonen will – beides zusammen kann schnell überladen wirken. Die Haltbarkeit des Lippenstiftes kann verlängert werden, wenn die Lippen vorab grundiert werden. Die Braut sollte alle wichtigen Utensilien zum Nachschminken am großen Tag dabei haben, um auch auf den späteren Fotos zu strahlen.

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