Fünf Veränderungen nach dem Ja-Wort

Nach dem Ja-Wort ändert sich einiges für Braut und Bräutigam. Foto: Pixabay (Public Domain)

Während des oft monatelangen Planungsstresses um die Hochzeit wirklich zum schönsten Tag im Leben zu machen, denken Brautpaare oft nicht an die Zeit nach der Trauung. Geht es im Anschluss an die Feierlichkeiten gleich in die Flitterwochen, so werden natürlich auch diese geplant und verliebt-euphorisch angetreten, jedoch folgt nach der Rückkehr in den Alltag dann oft die Erkenntnis, dass sich doch mehr verändert hat, als die Frischvermählten vorab angenommen haben. Auf diese fünf Veränderungen müssen sich die meisten Paaren nach dem Ringtausch einstellen:

1. Der Name

Sollte sich nach dem Ja-Wort auch der Nachname bei Braut oder Bräutigam (oder gar beiden) ändern, so wird es sicherlich einige Zeit dauern, bis der neue Familienname auch wirklich verinnerlicht wird. Hier heißt es üben, üben, üben… Bei der Annahme von Telefonaten, Unterschriften jeglicher Art und der digitalen Korrespondenz. Auch die Änderung der wichtigen Dokumente wie Personalausweis, Führerschein, Versicherungs- und Kreditkarten sollte auf der To-Do-List stehen.

2. Die Verbundenheit

Allein die Tatsache, dass man sich nach dem Ringtausch offiziell „Mann und Frau“ nennen darf, fördert ein ganz neues Gefühl der Verbundenheit – ganz gleich, wie sehr diese vorher schon vorhanden war. 

3. Die Finanzen

Ist man erst einmal verheiratet und somit die festeste aller Verbindungen eingegangen, werden häufig auch die vorher getrennten Finanzen zusammengelegt. Viele Frischverheiratete entscheiden sich für die Eröffnung eines gemeinsamen Giro- oder Sparkontos, auf welches beide monatlich einzahlen, sodass die Kosten hierüber gedeckt werden. Auch die Steuerklasse beide Partner ändert sich in der Regel nach der Hochzeit. Generell werden die Spar- und Investitionsaktivitäten oft erst nach dem Ja-Wort verbindlich festgelegt.

4. Die Streitkultur

„Dann musst du halt ausziehen/ gehen!“ – diesen Satz sprechen verheiratete Paare nicht mehr so schnell aus wie Paare ohne Trauschein. Natürlich wird auch in einer Ehe gestritten, die Qualität und die Eskalationsstufen sind jedoch ganz anders. So ist Mann und Frau nach dem Ringtausch schon bewusst, dass man sich ewige Liebe geschworen hat, welches man sich in Konfliktsituationen anscheinend häufiger ins Gedächtnis ruft. Der Teamgedanke scheint den vorherigen Egoismus zu verdrängen.

5. Der Kinderwunsch

„Und, wann ist es bei euch soweit?“ – auch wenn dieser Satz wirklich nervig sein kann, müssen sich Verheiratete eingestehen, dass sie sich selber nach dem Ja-Wort wohl auch selbst fragen, ob jetzt der richtige Zeitpunkt für den Nachwuchs ist. Die Hochzeit ist definitiv häufig der Anstoß für die Familiengründung.

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