Fünf Fehler bei der Frage der Fragen

Vor dem Antrag sollte genau geplant werden, wo, wann und wie dieser gestellt wird. Foto: milatas
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Der Heiratsantrag ist sicherlich einer der romantischsten Momente im Leben eines Paares. Da immer noch rund zwei Drittel der Männer und Frauen findet, dass die Frage der Fragen der Mann stellen sollte, sind vor allem die Herren gefordert, sich über das Wann, Wo und Wie Gedanken zu machen. Trotz aller Aufregung und Nervosität sollten jedoch die Gefühle nicht dazu führen, dass einer oder mehrere der folgenden gängigen Antrags-Fehler gemacht werden:


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Zu schnell

Die Chemie stimmt, man teilt den gleichen Humor und Vorlieben – nichts desto trotz sollte ein Heiratsantrag nicht übers Knie gebrochen werden, wenn die Beziehung nicht schon einige Höhen und Tiefen überstanden hat. Nach einigen Monaten kennt man sich sicherlich schon recht gut, hat jedoch trotzdem noch nicht alle Launen und brenzlige Situationen zusammen erlebt, sodass ein Heiratsantrag vielleicht eher abschreckend auf die Auserwählte wirken könnte. Trotz aller Euphorie für die neue Liebe, ist man(n) hier sicherlich gut beraten, sich in Geduld zu üben.

Zu öffentlich

Auch wenn man sicherlich am liebsten der ganzen Welt mitteilen möchte, dass man seine Traumfrau gefunden hat, so ist dies der Auserwählten vielleicht gar nicht so recht und sie bevorzugt einen eher privaten Antrag ohne Publikum. Wer seinen Antrag in der Öffentlichkeit, vor Familie und Freunden oder gar auf der Bühne eines großen Events plant, sollte Vorsicht walten lassen und im Vorfeld checken, ob seine Liebste gern im Mittelpunkt steht, oder ihr dies eher unangenehm ist. Wird die Frage der Fragen zudem mit einem „Ja“ beantwortet, wünschen sich viele Paare Zweisamkeit, die ein öffentlicher Antrag ihnen kaum ermöglichen wird, werden doch viele Gratulanten die Frischverlobten in Beschlag nehmen. Eine Ausnahme macht der Ort des Kennenlernens oder der des ersten Kusses, den viele als optimalen Antragsort sehen, auch wenn dieser öffentlich ist.

Zu indiskret

Ist der Entschluss gefasst um die Hand der Liebsten anzuhalten, ist es verständlicherweise schwer, diese großen Neuigkeiten für sich zu behalten. Es aber gleich Freunden oder der Familie mitzuteilen, sollte unter allen Umständen vermieden werden. Gerade solch aufregende Informationen verbreiten sich meist schneller, als einem lieb ist und landen am Ende noch vor dem großen Moment bei der Auserwählten und zerstören somit den sicherlich akribisch geplanten Antrag. 

Zu unpassend

Ist der Entschluss gefasst, seine Liebste um ihre Hand zu bitten und das entsprechende Schmuckstück gekauft, können es viele Antragsteller gar nicht erwarten, sich die vier magischen Wörter endlich von der Seele zu reden. Die Vorfreude und Aufregung sollte jedoch nicht das Gespür für den richtigen, perfekten Moment negativ beeinflussen. Ein Candle-Light-Dinner oder eine Feier, bei der die Liebste eventuell etwas zu tief ins Glas geschaut hat, ist jedenfalls kein guter Moment für die Frage aller Fragen. Hier ist Feinfühligkeit, Fingerspitzengefühl und Zurückhaltung gefragt – schließlich ist der Antrag ein Moment im Leben des Paares, an den es sich für immer erinnern wird und dies hoffentlich auch glücklich tut.

Zu unvorbereitet

Eigentlich eine absolute Selbstverständlichkeit, die jedoch immer wieder mal ignoriert wird: Kein Heiratsantrag ohne entsprechenden Ring! Natürlich sind die Worte und aufrichtigen Gefühle sehr viel wichtiger, als der Verlobungsring, allerdings wird ein Antrag ohne das wichtige Schmuckstück oft nicht wirklich ernst genommen. Die zukünftige Braut will natürlich zudem ihren Ring ihren Freundinnen und der Familie zeigen und diese wiederum werden auch sofort nach ihm fragen. Sollte die Auswahl desselbigen den Fragenden vor eine schier unlösbare Situation stellen, sollte mit dem Juwelier des Vertrauens eine Umtausch-Garantie vereinbart werden. Diese erfordert natürlich, dass der Ring vorab nicht individuelle angepasst wurde. Auch ein Familienerbstück könnte vorerst als Platzhalter fungieren, bevor der Ring beim gemeinsamen Shoppen von der zukünftigen Braut selber ausgesucht werden kann. 

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