Flittern zur dritt – Tipps für die Hochzeitsreise mit Kind

Ein Strandurlaub ist der Inbegriff gelungener Flitterwochen und kann auch zu dritt ein tolles Erlebnis sein. Foto: Pixabay (Public Domain)

Genauso wie bei einer Hochzeit zu dritt, stellen sich auch die anschließenden Flitterwochen als große Herausforderung heraus, wenn der eigene Nachwuchs ebenfalls mit an Bord ist. Was nach der kräftezehrenden Planungsphase als Zeit der Erholung und purer Romantik an einem ausgewählten Traumort dienen soll, kann mit einem Kleinkind schnell in Stress und mit allerlei Einschränkungen umschlagen. Doch, wie schon am Hochzeitstag, ist auch dies nur eine Frage der richtigen Planung, sodass auch das Flittern zu dritt nicht mit Verzicht einhergehen muss:


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Wer seinen Sprössling nicht zu Hause bei Oma und Opa lassen möchte, der kann trotzdem einen erholsamen und romantischen Urlaub verbringen, wenn denn das Ziel bereits familiengerecht festgelegt wurde. Natürlich sind die gängigen Flitterwochen-Ziele wie die Malediven, Sansibar oder die Karibik mit einer langen Anreise verbunden und bergen auch vor Ort allerlei Gefahren für die Jüngsten. So kann sowohl das tropische Klima als auch die ungewohnt intensive Sonneneinstrahlung schnell zu ungewollten Komplikationen führen, sodass die Frischvermählten diese Reiseziele vorsichtshalber lieber ausklammern sollten. Da der paradiesische Strandurlaub aber zum Inbegriff der Flitterwochen avanciert ist und die jungen Eheleute vielleicht auch nicht auf diese traumhafte Kulisse verzichten möchten, bieten sich auch viele passende Traumziele in der Nähe an. Das Mittelmeer wartet ebenfalls mit Sonne, Strand und Meer auf die Honeymooner und bietet viele Urlaubsorte, die die perfekten Flitterwochen versprechen. Die Eltern können die wunderschöne Natur und die Annehmlichkeiten des Hotels genießen und auch der Nachwuchs kann sich am Traumstrand bei Ballspielen, Schwimmen und Sandburgen-Bauen austoben.

Warum in die Ferne schweifen?

Naturliebhaber, die auf eine Flugreise mit Kleinkind lieber verzichten möchten, finden sicherlich auch in der Nähe ein Flitterwochen-Ziel, dass für die nötige Entspannung sorgen wird. So muss ein Urlaub auf einem Bauernhof heutzutage keineswegs unglamourös sein. So haben sich bereits viele Anbieter nicht nur auf die Bespaßung der Kleinen durch die heimische Tierwelt und anderer Kinderattraktionen spezialisiert, sondern haben ihr Angebot häufig auch um bestimmte Wellness-Anwendungen erweitert.

Nicht abheben und trotzdem hoch hinaus

Auch wer eine Flugreise für das Familien-Flittern ausschließt, kann trotzdem ein hohes Ziel ins Auge fassen. So bieten sich gerade für Schnee-Liebhaber auch in heimischen Gefilden schöne Winterparadiese, die mit allerlei Aktivitäten locken. So können sowohl die Frischvermählten als auch der Nachwuchs, wenn das Alter entsprechend ist, unter professioneller Anleitung ihre Abfahrt-Fähigkeiten verbessern bzw. das Skifahren generell erlernen. Auch die Romantik kommt aufgrund der glitzernden Berglandschaft, dem lodernden Kaminfeuer und der Skihütte nicht zu kurz. Wer mit einem Kleinkind auf Hochzeitsreise geht und diese nicht im Winter stattfindet, kann auch einen Wanderurlaub in Erwägung ziehen. Eine imposante Landschaft, frische Luft und Bewegung sind für viele genau das Richtige. Für müde Kinderfüße sollten die Eltern einen entsprechenden Trage-Rucksack mitführen und somit für alle Eventualitäten gewappnet sein.

Zeit zu zweit

Wenn auch die Flitterwochen zu dritt generell durchaus machbar und trotzdem entspannend und romantisch sein können, so ist es sicherlich doch wünschenswert, wenn einige Stunden wirklich exklusiv den Frischvermählten zur Verfügung stehen. Hier ist eine Kinderbetreuung am Reiseziel natürlich optimal. Die Eheleute sollten daher vorab klären, ob und wann diese angeboten wird, wie die Konditionen sind, ob eventuell noch andere Kinder parallel betreut werden und durch wie viele Betreuer. Ist dies geklärt, können die Eltern auch wirklich entspannen und wissen, dass der Nachwuchs in guten Händen ist. Viele Hotels bieten bereits kinderfreundliche Programme und die nötige Ausstattung wie Spielplatz und Kindergerichte im Hotelrestaurant.

Flieger, Zug oder Auto?

Natürlich müssen Honeymooner, die mit Nachwuchs verreisen auch allerlei Extragepäck mitnehmen. Am einfachsten ist es daher, mit dem eigenen Pkw zu verreisen und alle wichtigen Utensilien entsprechend entspannt zu verstauen. Aber auch Fluggesellschaften bieten für junge Familien häufig einen besonderen Service und verstauen gern den mitgebrachten Buggy oder stellen einen Kindersitz, sodass auch die Kleinen vorschriftsmäßig und sicher reisen können. Das Flugpersonal verteilt zudem häufig Spielsachen oder Süßigkeiten an die kleinen Fluggäste, sodass die Flugzeit optimal gestaltet wird und für alle bereits über den Wolken der Urlaub beginnt. Wer lieber mit der Bahn verreist, der sollte aufgrund des Mehr an Gepäcks unbedingt ein Familien-Abteil reservieren, um sich selbst und andere nicht unnötig zu behindern.

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