Flittern mit Freunden: Der „Buddymoon“ ist Trend

Flittern mit Freunden muss keinesfalls zu Lasten der Romantik gehen. Foto: alotofpeople
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„With a little help from my friends“ – gute Freunde und ihre tatkräftige Unterstützung sind es, die die Hochzeit erst zum schönsten Tag des Lebens machen. Wer nicht zuletzt deshalb auch in der anschließenden Flitterzeit nicht auf seine „Best Buddies“ verzichten und den Tag einfach zur schönsten Zeit des Lebens machen möchte, der darf nun auch gern offiziell unkonventionell denken, denn, der „Buddymoon“ ist definitiv ein Trend.


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Der Buddymoon

Was sich aus dem Englischen „Buddy“, also Freund, und Honeymoon für Flitterwochen zusammensetzt ist der Titel des Trends, seine besten Freunde mit in die bisher als hochheilige Zeit der Zweisamkeit gesehenen Flitterwochen zu nehmen und somit den Spaß der Hochzeitsfeier und die Freude über das frische Eheglück mit ihnen zu „konservieren“ und zu teilen.

Gründe für den Buddymoon

Sicherlich ist auch der Buddymoon ein deutliches Zeichen des Wandels in der Hochzeitswelt. Mit Traditionen darf inzwischen gern gebrochen werden – dies gilt nun auch für die klassischen Flitterwochen. Denn nahezu alle Paare, die heutzutage vor den Traualtar treten, haben bereits zusammengelebt und -geurlaubt, sodass die Flitterwochen natürlich trotzdem ein ganz besonderer Urlaub sind, jedoch die Exklusivität nicht zwingend gewahrt werden muss. Zumal ja auch eine Hochzeitsreise mit den Besten nicht an Romantik und Besonderheit einbüßen muss. Wer sich in allen Lebenslagen auf seine Freunde verlassen kann, der kann wohl auch sicher sein, dass er auch in Sachen Urlaubsgestaltung nicht enttäuscht wird.

Für Hochzeitspaare, die sich ohnehin schon für das Ja-Wort in der Ferne entschieden haben, jedoch verständlicherweise nicht auf heimischen Beistand verzichten möchten, ist der Buddymoon wohl optimal. Dieser kann dann auch gern gleich auf einen „Friendsandfamilymoon“ ausgeweitet werden. Das einhergehende mögliche Unterkunfts-Upgrade aufgrund der Personenzahl ist ein zusätzlicher Pluspunkt, sodass das Flittern mit Freunden definitiv eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten ist.

Tipps für den Traumurlaub 

Natürlich müssen bei der Planung einer Gruppenreise andere Maßstäbe angesetzt werden, als bei der Buchung einer romantischen Auszeit zu zweit. Eine Reise auf die eher pärchenorientierten Malediven wäre zum Beispiel wohl eher Honey-, nicht jedoch Buddymoon-tauglich.

Bei der Planung der Flitterwochen mit Freunden sind folgende Tipps sicherlich hilfreich:

  1. Das Reiseziel
    Türkisblaues Wasser und ein weißer Sandstrand sind sicherlich ein riesen Pluspunkt bei der Suche nach der richtigen Buddymoon-Destination, allerdings sollte auch darauf geachtet werden, dass neben dem Erholungs- auch der Unterhaltungscharakter nicht zu kurz kommt und das Reiseziel ausreichend Möglichkeiten für verschiedenste Unternehmungen bietet, sodass Langeweile keine Chance hat.
  2. Zu viele Köche verderben den Brei
    Auch wenn man sicherlich am liebsten die gesamte Hochzeitsgesellschaft mitnehmen würde, empfiehlt es sich doch, sich beim Buddymoon auf maximal vier zusätzliche Flitterer zu beschränken (sofern es sich nicht um eine Auslandshochzeit handelt – hier sollten so möglichst alle Lieben mitkommen). So kann das Brautpaar jedem gerecht werden und Entscheidungen können sehr viel schneller ohne Enttäuschungen getroffen werden.
  3. Ausgewogenheit
    Trotz der Euphorie über den Buddymoon und der sicherlich spaßigen Zeit mit seinen besten Freunden, sollten die Frischvermählten auch die Romantik und einhergehende Zweisamkeit nicht vernachlässigen. Auch wenn man mit Freunden verreist, so heißt das schließlich nicht, dass den Frischvermählten kein Freiraum zusteht – das werden die anderen „Buddymooner“ sicherlich auch so sehen.

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