Filmhochzeiten zum Dahinschmelzen

Bei diesen sechs Filmhochzeiten ist Romantik garantiert - und das ein oder andere Tränchen. Foto: Pixabay (Public Domain)
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Eine Hochzeit sorgt fast immer für Tränen, sodass Taschentücher bei jeder Vermählung ein treuer Begleiter seien sollten. Doch nicht nur Trauungen in Standesämtern oder in Kirchen sorgen für feuchte Augen und warme Herzen, auch die „Traumfabrik“ sorgt in regelmäßigen Abständen für romantische, lustige und verrückte Inspirationen für die eigene Trauung. Also, Freundinnen geschnappt, Taschentücher parat gestellt und ab auf die Couch mit den sechs schönsten Filmhochzeiten:


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„Sissi“

Auch wenn die Realität des Lebens der österreichischen Kaiserin Elisabeth leider nicht so glücklich war, wie es der Film suggeriert, so lassen sich bis heute viele Zuschauer immer wieder von der Verfilmung der Liebesgeschichte von Sissi und Kaiser Franz Joseph mitreißen. Nicht nur die wunderschönen Kleider in dem dreiteiligen Historienfilm lassen Frauenherzen höherschlagen, auch die Geschichte eines jungen Mädchens, die eigentlich nur als Begleitung ihrer älteren Schwester die Sommerresidenz ihres künftigen Schwagers Kaiser Franz Joseph besucht und sich dann selber in ihn verliebt, sorgt für Romantik pur. Dies wird dann durch eine wahrlich pompöse Märchenhochzeit gekrönt. Der bekannte Klein-Mädchen-Traum auf großer Leinwand – zum Dahinschmelzen.

„Sex and the City – Der Film“

Ganze sechs Staffeln und einen Kinofilm mussten die Fans von Carrie und Mr. Big warten, bis das Traumpaar sich endlich das Ja-Wort gab. Der Weg dahin war nicht immer einfach und zwischen großen Gefühlen und romantischen Höhen mussten sich die beiden New Yorker Singles auch durch einige Tiefen kämpfen. Die dann angesetzte große Hochzeit in einem Vera Wang-Traumkleid mit entsprechender pompöser Location und hunderten Gästen lässt der Auserwählte dann kurz vorher platzen. Doch das ist natürlich nicht das Ende von Carrie Bradshaw und James Preston aka Mr. Big – ihre turbulente Liebesgeschichte krönt eine schlichte Trauung im engsten Freundeskreis im Standesamt New York. Eigentlich so gar nicht Carrie-Like, aber so romantisch.

„Die Braut, die sich nicht traut“

Schon am Ende von „Pretty Woman“ hätten es sicherlich viele gern gesehen, dass Julia Roberts und Richard Gere sich das Ja-Wort geben. Trotz Happy End blieb den Zuschauern jedoch die große Traumhochzeit verwehrt. Das änderte sich in dem 1999 erschienenen Film „Die Braut, die sich nicht traut“. Roberts flüchtet hier immer spektakulär im letzten Moment vor ihren Hochzeiten, was den Journalisten Gere auf den Plan ruft, der versucht die Gründe ihrer Fluchten rauszufinden. Bei seiner Recherche in ihrem näheren Umfeld kommen die beiden sich näher und verlieben sich. Am Ende werden dann, trotz der vielen Irrungen und Wirrungen, auch Ringe getauscht. Julia Roberts und Richard Gere zeigen auch in diesem Film, dass sie die Herzen der Zuschauer gewinnen können – wahre Gefühle.

„Vier Hochzeiten und ein Todesfall“

Auf der Hochzeit eines gemeinsamen Freundes lernen sich der Engländer Charles und die Amerikanerin Carrie kennen. Es funkt sofort, doch die Liebe der beiden hat vorerst keine Chance. Charles möchte sich nicht fest binden und Carrie kehrt zurück in die USA. Später treffen die beiden sich erneut auf einer Hochzeit, zu der Carrie jedoch in Begleitung ihres sehr viel älteren Verlobten kommt, was Charles klarmacht, dass er anscheinend mehr für Carrie empfindet. Auf ihrer Hochzeit in Schottland treffen die beiden dann wieder aufeinander. Die Festlichkeiten werden jedoch durch den plötzlichen Tod eines gemeinsamen Freundes überschatten, dessen Beerdigung ebenfalls beide besuchen. Charles, der sich sicher ist, Carrie an einen anderen verloren zu haben, verlobt sich mit einer anderen, die er auf der vierten Hochzeit des Films ehelichen will. Auch hier ist Carrie wieder anwesend und eröffnet ihm, dass sie sich von ihrem Mann getrennt hat. Charles lässt daraufhin die Hochzeit platzen, um endlich mit seiner Traumfrau zusammen zu sein. Auch wenn diese Liebesgeschichte nicht mit einer Hochzeit zwischen den beiden Protagonisten gekrönt wurde, so ist die Geschichte sicherlich eine der romantischsten in der Filmgeschichte.

„My Big Fat Greek Wedding“

Geschichten, die das Leben schreibt – so ist es auch bei „My Big Fat Greek Wedding“. Die Hauptdarstellerin Nia Vardalos ist gleichzeitig die Hauptdarstellerin und erzählt ihre autobiografische Geschichte über ihr Leben als 30-jährige Griechin, die noch in Chicago bei ihren Eltern wohnt und deren Vater ihr ständig in den Ohren liegt, dass sie einen Griechen heiraten soll, um ihm Enkel zu schenken. Als Toula, so der Rollenname, dann jedoch den protestantischen Ian kennenlernt und sich in ihn verliebt, muss sie die Romanze vorerst vor ihren Eltern geheim halten. Ians Heiratsantrag nimmt Toula trotzdem begeistert an, obwohl sie weiß, dass ihr Vater die Verlobung nicht billigen wird. Ian lässt sich aus Liebe zu Toula sogar griechisch-orthodox taufen, woraufhin Toulas Vater ihnen seinen Segen erteilt. Auch wenn bei der Zusammenführung ihrer griechische Familie und der amerikanischen Familie ihres Verlobten Welten aufeinandertreffen und es zu allerlei Turbulenzen und Differenzen kommt, so krönt die Traumhochzeit von Toula und Ian letztendlich deren Liebe und vereint die so verschiedenen Familien – ein wunderschönes Happy End, für das es sich zu kämpfen gelohnt hat.

„Victoria – die junge Königin“

Insgeheim lieben viele Frauen Prinzessinnen-Geschichten. Wenn diese dann auch noch einen historischen Bezug haben, welcher weitgehend biografisch dargestellt wird, ist es auch um die letzte Skeptikerin geschehen. So auch bei „Victoria – die junge Königin“. Bereits mit 18 Jahren wird Victoria Königin von Großbritannien. Ihr Leben ist bestimmt durch Verpflichtungen und veruchten Manipulationen. So versucht zum Beispiel ihr Onkel Leopold, König von Belgien, seinen Einfluss am englischen Hofe zu festigen, indem er eine Ehe zwischen Victoria und seinem Neffen, Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha, arrangieren will. Victoria und Albert sind sich sofort sympathisch, ihre Beziehung beschränkt sich doch zunächst nur auf Briefkontakt. Albert, der Victoria im weiteren Verlauf zum Beispiel bei der sogenannten Hofdamenaffäre zur Seite steht, gewinnt schon bald das Herz der britischen Königin. Sie ist es schließlich, die ihm einen Heiratsantrag macht, den er sofort annimmt. Als sie ihn mit 21 in einer standesgemäßen Zeremonie heiratet, hat sie, obwohl diese Vermählung geplant war, ihre große Liebe geheiratet. Die Ehe wird mit neun Kindern gekrönt. Als Albert im Alter von gerade einmal 42 Jahren an Typhus und Krebs verstarb, zerbrach Victoria fast an dem Verlust der Liebe ihres Lebens und trug bis zu ihrem eigenen Tod im Jahre 1901 ausschließlich Witwentracht. Victoria selber beschrieb ihre Liebe zu Albert in einem Brief an ihre älteste Tochter drei Jahre vor seinem Ableben so:

„Ich kann nie glauben oder zugeben, dass irgendein anderer Mensch vom Schicksal so gesegnet worden ist wie ich, mit einem solchen Mann, einem solch vollkommenen Mann. […] Er war für mich alles, mein Vater, mein Beschützer, mein Führer, mein Ratgeber in allen Dingen, ich möchte fast sagen, er war mir Mutter und Mann zugleich. […] Ich bin wie gelähmt wenn er nicht bei mir ist.“

Eine wahrlich königliche Liebe, die auch über den Tod hinaus Bestand hatte.

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