Es kommt nicht auf die Größe an: Trend Mini-Hochzeiten

Weniger ist manchmal mehr: Mini-Hochzeiten liegen dabei voll im Trend. Foto: Pixabay (Public Domain)

Nicht nur das steigende Alter der Brautpaare (regionalHochzeit.de berichtete), sondern auch der häufig damit einhergehende Wunsch nach Intimität, lässt die frühen Vorstellungen von einer pompösen Märchen-Hochzeit heutzutage schnell auf eine Vermählung ohne viel Schnick-Schnack schrumpfen. Die sogenannten Mini-Hochzeiten liegen dabei voll im Trend und schonen nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Nerven der Zukünftigen. Neben diesen beiden primären Pluspunkten, warten auf die Mini-Hochzeitspaare noch weitere maximale Vorteile:


Anzeige

Klein und nicht gemein: Die Gästeliste

Wer sich für eine Mini-Hochzeit entscheidet, muss umso mehr auf eine schmale Gästeliste achten. Hier sollten wirklich nur die engsten Freunde und Verwandte eingeladen werden – auch wenn Braut oder Bräutigam zum Beispiel mit der entfernten Cousine schöne Kindheitserinnerungen teilen, so hat sie sicherlich im aktuellen Leben der Zukünftigen keinen allzu großen Stellenwert mehr und somit auch kein Platz auf der Gästeliste „verdient“. Auch im Freundeskreis finden sich sicherlich einige Bekannte, die in der Vergangenheit für gute Stimmung bei Festivitäten jeglicher Art sorgten. Gehören diese, neben den Trauzeugen, jedoch nicht zum engsten Kreis, sollten auch sie nicht mit einer Einladung berücksichtigt werden. Hier müssen Braut und Bräutigam den Mut aufbringen, auch mal Nein zu sagen und ihre Wünsche und Vorstellung an ihre Traum-Mini-Hochzeit konsequent durchzusetzen.

Exklusiv oder selbstgemacht: Das Catering

Für einen elitären Kreis könnte es sich natürlich anbieten, die Bewirtung in Eigenregie zu leisten. Neben einem Buffet mit vielen kleinen Leckereien, die selbst Koch-Laien ohne Probleme zubereiten können, bietet sich natürlich auch ein Barbecue (eventuell sogar im eigenen Garten) an. Auch eine „Mitbringparty“, bei welcher jeder der Gäste eine Gaumenfreude beisteuert, ist durchaus denkbar. Auch wer bewusst auf eine große Hochzeitsgesellschaft verzichtet, um den wenigen Gästen, die eingeladen sind, ganz exklusive Leckereien zu bieten, muss bei einer Mini-Hochzeit keine Angst haben, dass dieses das Budget nicht hergeben könnte.

Keine Warteliste, kein Gequetsche: Die Location

Die Qual der Wahl statt Notlösungen – wer mit einer Mini-Hochzeitsgesellschaft auf der Suche nach einer geeigneten Feierlocation ist, muss nicht schon im Vorfeld viele Räumlichkeiten verwerfen, da diese die Gästeanzahl nicht beherbergen könnten. Kleine Hochzeitsgesellschaften finden auch an kleinen Orten genug Platz, um den Tag der Tage gebührend zu feiern. Der Platzbedarf ist sehr überschaubar und somit ist die Mini-Hochzeit sogar in die eigenen vier Wände oder den heimischen Garten integrierbar.

Weniger Köpfe, weniger Meinungen: Das Programm

Viele Köche verderben den Brei – das trifft auch auf Hochzeiten mit vielen Gästen zu. Je mehr Menschen zusammenkommen, desto wahrscheinlicher ist es, dass ebenso viele Meinungen und Ansichten zusammenkommen. Der Druck, der dadurch auf das Brautpaar ausgeübt wird, die vielen Geschmäcker zu befriedigen, entfällt bei der Konzentration auf einen kleinen Kreis von Gästen. Auch in anderer Richtung muss das Brautpaar sich weniger Gedanken machen, der die Liebsten wissen einfach, was dem Brautpaar gefällt und was eben nicht und werden dies sicherlich auch entsprechend umsetzen.

Medienpartner
Anzeigen