Die sieben Stolperfallen der Hochzeitseinladungen

Nicht zu viel und nicht zu wenig - so gelingen die Hochzeitseinladungen. Foto: Pixabay (Public Domain)
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Das Datum steht, die Location ist gebucht und das Programm nimmt Formen an – Zeit, nach der Vorhut durch Save-the-Date-Karten, sich nun an die Hochzeitseinladungen zu machen. Was erstmal recht simpel klingt, kann schnell zu einer mittelschweren Katastrophe ausarten. Die Erstellung der Hochzeitseinladungen birgt so manche ungeahnte Stolperfalle, die Brautpaare unbedingt vermeiden sollten. regionalHochzeit.de zeigt, welche sieben Fehler hierbei am häufigsten gemacht werden und wie diese vermieden werden können:


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Weniger ist mehr

Auch wenn die Hochzeit sicherlich durch viele schöne optische Elemente geprägt wird, wie zum Beispiel die Architektur der Hochzeitslocation, die Spitze des Brautkleides oder die floralen Arrangements, so sollten all diese Einzelkomponenten nicht bildlich in die Hochzeitseinladungen integriert werden. Hier ist weniger auf jeden Fall mehr. Das Brautpaar sollte sich deshalb vorab auf ein prägnantes Bildmotiv festlegen, welches sich in den Einladungen wiederfindet.

Teuflische Tippfehler

Sind die Einladungen erstmal versendet, gibt es kein zurück mehr. Umso ärgerlicher ist es, wenn Braut und Bräutigam im Nachhinein feststellen, dass sich der Fehlerteufel eingeschlichen hat. Da man gerade bei mehrmaliger Betrachtung häufig dazu neigt, Tippfehler zu übersehen, sollten die Hochzeitseinladungen vor dem Versenden auf jeden Fall noch von einer unabhängigen Person redigiert werden. Ein guter Trick um Tippfehler auch wirklich zu entdecken ist das Rückwärtslesen, also die Textprüfung von rechts nach links. Hierbei bildet das Zusammenspiel von Auge und Gehirn nicht automatisch einen Wort- und Satzzusammenhang und die Wörter werden wirklich einzeln auf Richtigkeit geprüft.

Reizüberflutung

Natürlich sollten die Hochzeitseinladungen ins Auge fallen und dabei darf natürlich auch ein gewisser Farbakzent nicht fehlen. Allerdings gilt auch hier: Weniger ist mehr. Die Balance zwischen Knallfarben und neutralen Tönen sollte unbedingt eingehalten werden. Generell sollte nicht mehr als drei Farben verwendet werden, von denen eine oder zwei neutral sein sollten wie Elfenbein, weiß, silber oder gold. Bei der Verwendung von Farben muss auch unbedingt darauf geachtet werden, dass die Lesbarkeit der Textpassagen gewährleistet ist, damit die Adressaten auch alle Infos ohne Probleme wahrnehmen können.

Keine Akkordarbeit

Viele Brautpaare denken, dass sie ihren Einladungen eine zusätzliche persönliche Note verleihen, wenn sie die Adressen handschriftlich auf die Umschläge bringen. Das ist sicherlich bei einer überschaubaren Gästezahl von bis zu 40 Personen auch richtig und kein Problem. Allerdings sollte hierbei mit Bedacht vorgegangen werden und zwischen den Adressierungen auch mal eine Pause eingelegt werden um Fehler zu vermeiden. Bei größeren Hochzeitsgesellschaften sollte dagegen darüber nachgedacht werden, ob man die Adressen nicht gleich durch den Grafiker bzw. Lettershop eindrucken lässt.

Überproduktion

Nicht jede Einzelperson braucht eine eigene Hochzeitseinladung. Das Brautpaar tut also gut daran, sich die Gästeliste vor Bestellung der Hochzeitseinladungen genauer anzusehen und die Anzahl nach den tatsächlichen Haushalten zu ermitteln. Oft halbiert sich so die zunächst angenommene Menge.

Unterprodukion

Auf der anderen Seite wäre es natürlich sehr ärgerlich Einladungen im Nachgang noch nachdrucken zu lassen. Das Brautpaar sollte daher gleich mit einer Mehrmenge von 25 Prozent rechnen, um auch nachträglich noch die Chance zu haben Zusatzgäste einzuladen und einige Exemplare als Andenken zu behalten. Das gilt selbstverständlich auch für die passenden Umschläge.

Porto ohne Prüfung

Bevor die Briefmarken auf die Einladungen geklebt werden, sollte ein Einladungs-Exemplar vorab in einer Postagentur gewogen werden. Es gibt nichts Schlimmeres als Einladungskarten, die die Empfänger nicht erreichen und verspätet an das Brautpaar zurückgesendet werden.

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