Die Hochzeitsplanung – Tipps für eine effektive Planungszeit

Die Hochzeitsplanungen können die Beteiligten an den Rande der Verzweiflung treiben - müssen sie aber gar nicht. Foto: Pixabay (Public Domain)
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Natürlich ist es eine gewaltige Aufgabe eine Hochzeit zu planen. Schließlich soll der gesamte Tag zum schönsten im Leben des Brautpaares werden, was in Konsequenz natürlich auch eine Menge Druck aufbaut. Nicht selten verzweifeln die zukünftigen Eheleute, vor allem die Braut, an bestimmten Herausforderungen, die die Planung der Hochzeit mit sich bringt. Wenn dann auch noch etwas schiefgeht – und das passiert mit Sicherheit – bricht mitunter Panik aus und eventuell kullert auch das ein oder andere Tränchen. Dabei ist es ganz normal, dass nicht alles perfekt geplant werden kann, genauso wie es am Hochzeitstag selber sicherlich zu kleineren Pannen kommt. Die folgenden Tipps können dem Brautpaar jedoch helfen, die Planungszeit effektiver zu gestalten und sicher und fröhlich in den Hafen der Ehe einzufahren:


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Der frühe Vogel fängt den Wurm

Auch wenn gerade erst der Heiratsantrag mit „Ja“ beantwortet wurde und die Zukünftigen sich noch gar nicht richtig an den Verlobungsring gewöhnt haben, sollten sie trotzdem nicht allzu viel Zeit verstreichen lassen, um sich an die Planung ihrer Hochzeit zu machen. Bereits ein Jahr vorher sollte zumindest schon ein mögliches Traudatum ins Auge gefasst werden und mögliche Locations angefragt werden. Gerade wenn man plant, während der Hochzeits-Hochsaison zu heiraten, sollte man bereits frühstmöglich seine Anfragen stellen. Sechs Monate vor dem gewünschten Termin kann dann auch das Aufgebot beim Standesamt bestellt werden. Auch diese wichtige Frist sollte eingehalten werden, um den Wunschtermin auch zu erhalten.

Think big

Planende Brautpaare sollten unbedingt immer das große Ganze im Blick behalten. Idealerweise sollte der Ablauf des Tages so geplant werden, dass alles ineinandergreift. Wichtig ist, die richtige Balance zwischen Unterhaltung und Pausen zu finden und die Gäste nicht zu überfordern, aber auch keine Langeweile aufkommen zu lassen. Sollten Kleinigkeiten nicht klappen oder Kollisionen mit anderen gewünschten Punkten auftreten, sollten die Planer sich nicht krampfhaft an diesen festhalten, sondern auch Loslassen können.

Auf helfende Hände vertrauen

Oft fühlt sich gerade die Braut etwas allein mit der Planungsarbeit – das muss sie jedoch nicht. Nicht nur ihr Zukünftiger, sondern auch gute Freundinnen oder die Trauzeugin sind durchaus in der Lage und sicherlich auf gewillt, die Braut in spe bei allen Belangen um die Hochzeitsplanung tatkräftig zu unterstützen. Die Braut sollte sich also nicht genieren, um Hilfe zu bitten und ausgewählte Aufgaben vertrauensvoll delegieren.

Alles auf die Location abstimmen

Es hat einen guten Grund, warum die Location bereits bis zu einem Jahr vor dem großen Tag ausgewählt werden sollte, denn sie ist es, die den Charakter der Hochzeit maßgeblich bestimmen wird. Ob nun eine Scheune, ein Schloss oder ein feines italienisches Restaurant – die Blumen, die Papeterie, der Empfang bis hin zur Auswahl der Dienstleister und des Outfits werden vom Ort der Feierlichkeiten bestimmt. So wirkt es beispielsweise sicherlich etwas unpassend moderne, schlichte Einladungen im Metallic-Look zu verschicken und dann in einem Traum aus Tüll und einem Smoking zu einer Feier in einer Scheune zu laden.

Über Geld spricht man…

…eigentlich nicht, allerdings ist es bei der Planung einer Hochzeit essentiell sich ein festes Budget zu setzen und dieses auch einzuhalten. Schließlich weiß das Brautpaar am besten, was es will und was es bereit ist dafür auszugeben. So wird auch der Frieden untereinander gewahrt.

Mut zu Entscheidungen

Auch wenn die Hochzeit natürlich ein Fest für das Brautpaar, gute Freunde und die gesamte Familie ist, so sollten doch vor allem Braut und Bräutigam entscheiden, was ihnen wichtig ist und gefällt. Hierbei ist es nicht nur wichtig, dass die Zukünftigen die wichtigen Fragen des großen Tages gemeinsam erörtern, sondern auch, dass sie zu ihren zusammen getroffenen Entscheidungen stehen und nicht in Zweifel verfallen. Es gibt nichts Schlimmeres und Zeitraubenderes als Unentschlossenheit bei der Planung einer Hochzeit. Dies hält nicht nur unnötig auf, es boykottiert auch das Vertrauen auf den eigenen Geschmack und die persönlichen Schwerpunkte und Wünsche des Brautpaares.

Perspektive wechseln

Oft verlieren sich Brautpaare in den Planungen ihrer Hochzeit und diskutieren hauptsächlich über Subjektives, welches mitunter damit endet, dass die Zukünftigen völlig außer Acht lassen, dass sie zwar die Hauptpersonen des Hochzeitstages sind, diesen jedoch mit einer ganzen Menge weiterer Menschen verbringen werden, die bewirtet und unterhalten werden möchten. Im Zuge der Hochzeitsplanungen sollten Braut und Bräutigam deshalb häufiger die Perspektive wechseln und den Hochzeitstag aus Sicht der Hochzeitsgäste betrachten. Sicherlich waren Braut und Bräutigam selber schon einmal Hochzeitsgäste und wissen noch ganz genau, was ihnen besonders gefallen hat und was eher nicht so gut ankam.

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