Die Braut im Fokus: Fünf Vorbereitungs-Fehler

Die Braut sollte ihre persönlichen Vorzüge unter- und nicht überstreichen. Foto: Ljupco Smokovski
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Die Vorbereitungszeit einer Hochzeit geht vor allem den späteren Damen des Tages mitunter gehörig an die Nieren. Zwischen Kleiderwahl, Kostproben fürs Buffet und die Hochzeitstorte sowie aufwendige Online-Recherchen nach Blumen- und Dekotipps und Hörproben für Band und DJ, ist es kein Wunder, dass auch einige Fehler passieren können. Abhilfe würde hier sicherlich ein Wedding-Planner schaffen, der aber vielleicht aus Zeit- und Kostengründen nicht jedem heiratswilligen Paar zusagt. Wer auf professionelle Hilfe verzichten will oder muss, sollte folgende fünf Fehler, die sicherlich bereits von vielen Bräuten begangen worden, lieber vermeiden.


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Der Teufel steckt im Detail

Oft sind es gerade die Kleinigkeiten, die einen den schönsten Tag im Leben, wenn sie denn schiefgehen, vermiesen können. Ganz wichtig ist es hier, diese nicht als komplette Katastrophe zu sehen und sich den Spaß und die Freude an der Hochzeitsfeier zu vermiesen. Bei einer so aufwendigen Planung, wie die einer Hochzeit, ist es nur normal, dass nicht alles perfekt funktioniert und es an der ein oder anderen Stelle zu kleineren Missgeschicken kommt. Auch wenn die Braut sofort merkt, dass hier etwas nicht rund läuft, sollte sie sich davon nicht runterziehen lassen. Die Hochzeitsgäste werden es vielleicht noch nicht einmal merken und vielleicht sind es gerade die kleinen Fehler, die rückblickend zu lustigen Anekdoten und Erinnerungen führen.

Alles greift ineinander

Auch wenn die zukünftigen Bräute wahrscheinlich schon genaue Vorstellungen von ihrem Traumkleid haben, sollte ein Kauf nicht vor der Auswahl der Feierlocation erfolgen. Wer schon immer von einem ausladenden Prinzessinnenkleid mit langer Schleppe geträumt hat, würde auf einer Scheunenhochzeit wohl etwas overdressed wirken. Ein sommerliches, knielanges Satinkleid, würde hingegen auf einer Schlossfeier wiederum underdressed daherkommen. Natürlich sollte jede Braut genau das Kleid tragen, das sie sich wünscht, die Abstimmung auf die Feierlocation ist jedoch ein Muss, um den Kauf nicht später zu bereuen.

Fokussiert, jedoch nicht verbissen

Kleider im Meerjungfrauen-Stil oder Vintage-Kleider mit viel Spitze – die Trends der Hochzeitskleider in den letzten Jahren bieten wohl für jeden Geschmack und Figurtyp den passenden Stoff. Wichtig hierbei ist jedoch, sich nicht zuvor schon auf ein bestimmtes Modell zu verkrampfen. Wer unbedingt ein langes, enges Kleid tragen möchte und dies in seiner Vorstellung schon fest eingeplant hat, wird vielleicht ernüchtert, wenn er im Brautmoden-Geschäft feststellt, dass es ihm gar nicht steht. Hier ist es enorm wichtig, sich nicht nur auf einen bestimmten Kleider-Stil einzuschießen und keine Alternativen zuzulassen. Beim Kleiderkauf sollte man offen sein für Ersatzmodelle und auf den Rat der Fachverkäufer hören. Schließlich ist der Körperbau jeder Braut unterschiedlich, sodass nicht jedes Modell für jede geeignet ist. Der Profi hat sicherlich mehrere Tipps, die die Zukünftige an ihrem großen Tag zu einer wunderschönen Braut machen.

Unterstreichen statt verkleiden

Selbstverständlich wollen die Damen des Tages an ihrem Hochzeitstag ganz besonders schön sein. Wer sonst eher sehr natürlich daherkommt, greift am großen Tag schon einmal zu mehr Make-Up und einer besonderen Frisur. Hier sollte jedoch unbedingt darauf geachtet werden, es nicht zu übertreiben und seinem persönlichen Stil treu zu bleiben. Der Hochzeitstag sollte dazu dienen, seine persönlichen Vorzüge besonders zu unterstreichen, ohne dabei „verkleidet“ daherzukommen. 

Rosen sind rot, Veilchen sind blau…

…die Blumen zur Hochzeit wählt man genau. Wer auf der Suche nach der passenden Blumenpracht für seinen großen Tag ist, sollte einige Tipps befolgen. Blumen, die einem zwar optisch sehr zusagen, könnten zum Hochzeitstag vielleicht gar keine Saison haben und somit nicht, oder wenn, dann nur zu einem sehr hohen Preis zu bekommen sein. Auch die Wahl von stark duftenden Blumen sollte lieber überdacht werden. So sind zum Beispiel orientalische Lilien wunderschöne Blumen, die jedoch einen sehr starken Eigenduft haben und somit höchstens für den Brautstrauß in Betracht kommen. Als Tischdeko hingegen könnten sie von einigen Gästen als störend empfunden werden und wohlmöglich sogar die Geschmacksnerven beim Essen beeinträchtigen.

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