Die Braut – auch „untenrum“ ein echter Hingucker

Sorgen für einen besonderen Hingucker "untenrum": Sohlenaufkleber im Hochzeitslook. Foto: ungvar
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Der Brautschuh ist neben dem Kleid der zweite Star des perfekten Hochzeitslooks und kann diesen den letzten Schliff oder Extrapfiff verleihen, ohne zu sehr vom Traumkleid abzulenken. Wer dennoch auf der Suche nach einem dezenten Hingucker ist, kann durch einfache Individualisierung für ein kleines Highlight „untenrum“ sorgen.


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Viele Bräute greifen schon zu Brautschuhen, die mit dem Farbmotto der Hochzeit und somit auch mit den Accessoires von Braut und Bräutigam harmonieren. Sind diese aus Satin, können sie sogar in der Wunschfarbe eingefärbt werden. Auch Spitze oder Strasssteine, die sich eventuell im Kleid wiederfinden, können den schlichten Brautschuh aufwerten und somit einen runden Look kreieren. Wem das noch nicht reicht, der kann sich auch durch folgende einfache Personalisierungen inspirieren lassen:

Sohlen bekleben

Diesen Trend kann man in den USA schon länger beobachten und jetzt hält er auch bei uns Einzug. Die Schuhsohlen der Braut werden dabei mit Stickern verziert, die in allen erdenklichen Farben und Ausführungen erhältlich sind. So kann auch dem linken Schuh „I“ prangen und auf dem rechten „do“ – natürlich ist auch die deutsche Variante erhältlich bzw. leicht zu bestellen. Will man seinen Liebsten mit einbeziehen, so kann der Schuh der Braut das Wort „Mrs“ tragen, der des Bräutigams „Mr“. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt und bei der kirchlichen Trauung, wenn das Brautpaar eine knieende Haltung einnimmt, sind die Sticker für alle Anwesenden sichtbar und sorgen sicherlich für überraschte Blicke. Auch sind die individuellen Sohlen ein schönes Motiv für die späteren Hochzeitsfotos.

Sohlen beschriften

Wer seine Traumschuhe individualisieren und dabei noch für eine extra Portion Glück sorgen will, der kann, einer alten Tradition folgend, die Schuhsohlen der Brautschuhe beschriften. In der Regel legt die Frau des Tages hier nicht selbst Hand an, sondern ihre Trauzeugin bzw. ihr nahestehende Freunde und Verwandte. Am Tag vor dem Ja-Wort werden die Sohlen mit einer Widmung oder einem Wunsch an das Brautpaar versehen. Die Braut muss am Hochzeitstag dann Durchhaltevermögen beweisen, da so lange getanzt werden muss, bis die Schrift nicht mehr zu lesen ist. Der Brauch besagt, dass bei bestandener Herausforderung, das Glück Einzug halten wird. Wer selber auch ein wenig Glück abhaben möchte, unterschreibt zusammen mit den anderen unverheirateten Frauen auf den Sohlen der Braut, der Name der Frau, der trotz durchtanzter Nacht, noch zu lesen ist, soll der der nächsten Braut sein. Auch der Bräutigam darf die Schuhe seiner Liebsten entführen und ihr eine persönliche Widmung hinterlassen, die als Überraschung für den großen Tag sicherlich für eine extra Portion Gefühl (und ein paar extra Tränchen) sorgen wird.

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