Der letzte Tag „in Freiheit“: Es muss nicht immer der Bauchladen sein

Nicht jede Braut steht auf Verkleidungen und den gängigen Bauchladenverkauf - zum Glück gibt es genügend Alternativen. Foto: Pixabay (Public Domain)
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Bevor der schönste Tag im Leben der Braut ansteht, kann sie schon vorher im Kreise ihrer Liebsten die Knorken knallen lassen. Der Junggesellinnenabschied ist ein fester Bestandteil der Vorhochzeitszeit, jedoch in der Ausführung sehr unterschiedlich. So kommt es ganz darauf an, was der Braut gefällt und wie sehr ihre Freundinnen, als Ausrichter, mit ihren Vorlieben und Abneigungen vertraut sind. So ist es wahrlich nicht jederfraus Sache, sich zu verkleiden und aus dem Bauchladen heraus Alkohol und Nippes an Passanten zu verkaufen und sich bei eher peinlichen Spielen die Blöße zu geben. Neben dem alkoholträchtigen Klassiker gibt es aber auch noch reichlich viele Alternativen, die diesen besonderen Tag sicherlich zu einem einzigartigen Erlebnis machen:


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Die Wellness-Braut

Eine entspannte Alternative zu dem meist als peinlich empfundenen klassischen Junggesellinnenabschied ist ein Wellness-Tag mit den besten Freundinnen. Bei all dem Stress und der Aufregung, die die Hochzeitsplanung meist mit sich bringt, ist es für viele Bräute sicherlich eine Wohltat, sich vor dem großen Tag noch einmal mit Massagen, Masken und Saunagängen zu erholen. Bei einem Gläschen Sekt und den obligatorischen Gurken-Scheiben auf den Augen lässt sich zudem prima in Erinnerungen schwelgen und in die Zukunft blicken.

Die Blitzlicht-Braut

Natürlich kann ein Junggesellinnenabschied auch im Lieblings-Club der Braut stattfinden, sollte aber dennoch mit etwas Unerwartetem und Besonderem aufwarten, um der Braut das Gefühl zu vermitteln, dass das ihr Abend ist und alles sich um sie dreht. Schön wäre es sicherlich, wenn die Mädels sich hierzu in die schicksten Partykleidchen schmeißen und die Braut standesgemäß mit einer Stretchlimousine abholen, welche erst einmal mit der ganzen Gesellschaft und der entsprechenden musikalischen und alkoholischen Untermalung die Hot-Spots der Stadt abfährt. Sehen und gesehen werden und dabei noch reichlich Spaß haben – die letzte Party „in Freiheit“ sollte entsprechend imposant aufgezogen werden.

Die Sightseeing-Braut

Kommt die Braut eher aus einer ländlichen Gegend, die entsprechend auch nicht viele Night-Life-Angebote vorzuweisen hat, so wäre es vielleicht eine Überlegung wert, den Junggeselinnenabschied in einer Großstadt zu verlegen. Hieraus lässt sich aufgrund der Entfernung auch gleich ein ganzes Mädels-Wochenende machen, sodass nicht nur die Party im Vordergrund steht, sondern auch die Erkundung der Sightseeing-Highlights. Die restliche verbleibende Zeit lässt sich sicherlich noch mit Shoppen oder dem Besuch einer Kulturveranstaltung optimal füllen.

Die Sport-Braut

Handelt es sich bei der Zukünftigen um eine „Sporty-Bride“, so kann auch der Junggesellinnenabschied entsprechend schweißtreibend ausfallen, vorausgesetzt ihre Mädels teilen ihre Sportlichkeit und müssen sich nicht durch den Tag quälen. Natürlich sollte es für diesen besonderen Tag auch etwas Besonderes sein und nicht der einfache Waldlauf oder Fitnessstudio-Besuch. Je nachdem wie sportlich und mutig die Braut ist, kommen sowohl Bouldern, als auch Rafting, Bubble Soccer oder gar Fallschirmspringen in Frage.

Die Bastel-Braut

Eine weitere Alternative zum klassischen Junggesellinnenabschied ist die auch bei uns immer beliebter werdende Bridal Shower, eine Brautparty, bei der die Frauen einen netten Abend in entspannter Atmosphäre und bei leckeren Snacks zusammen verbringen und dabei auch noch einige ausstehende „Bastelarbeiten“ in Teamarbeit erledigen. Anders als beim traditionellen Junggesellinnenabschied, kann die Bridal Shower sogar von der Braut selbst organisiert werden. Besonders ratsam für Bräute, die sich nicht gern überraschen lassen. Weitere Infos zur Bridal Shower gibt es hier.

Ist noch nicht das Richtige dabei? Es gibt natürlich noch zahlreiche weitere Alternativen, um das Ende des Single-Lebens gebührend zu zelebrieren. So ist sowohl der Besuch einer Karaoke-Bar oder eines Tonstudios inklusive Produktion einer eigenen CD als auch ein Cocktail- oder Kochkurs möglich. Steht die Braut auf Geschwindigkeit und schwindelerregende Höhen? Wie wäre es dann zum Beispiel mit dem Besuch eines Freizeitparks? Einige Resorts haben bereits Junggesellinnenabschieds-Programme im Angebot, sodass die Organisatorinnen kein großes Planungsgeschick beweisen müssen. Oder will die Braut vielleicht vor der Hochzeit ihr Glück noch einmal auf die Probe stellen? Dann würde sich vielleicht ein Casino-Besuch anbieten, bei dem die Braut mit eventuellem Spieler-Glück vielleicht sogar einen Teil der Hochzeitskosten wieder reinholen kann.

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