Der Hochzeitstisch – Umtausch ausgeschlossen

Ein Hochzeitstisch sowohl physisch als auch virtuell hilft dem Brautpaar und den Gästen gleichermaßen. Foto: Pixabay (Public Domain)

Die Hochzeitsgeschenke – ein heikles Thema. Die Schenker haben Angst, dass ihr Geschenk nicht gut ankommt, die Beschenkten haben Angst vor für sie unbrauchbaren Geschenken. Abhilfe auf beiden Seiten schaffst hier, neben den sicheren Geld-Geschenken, der Hochzeitstisch.


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Brautpaare, die doppelte oder ungewollte Geschenke vermeiden wollen, können vorab einen Hochzeitstisch erstellen. Dieser wird von Kaufhäusern, Einzelhandelsgeschäften oder Online-Shops angeboten und ist eine Art „Wunschliste“ von Braut und Bräutigam.

Die Idee des Hochzeitstisches ist schon über 90 Jahre alt und wurde durch das Chicagoer Kaufhaus Marshall Field´s entwickelt, um Familie und Freunden Muster von Porzellan, Silber- und Glaswaren zu zeigen, welche das Brautpaar sich wünschte. Vor über 20 Jahren, nämlich 1993, wurde dann durch die amerikanische Kaufhauskette Targets der virtuelle Hochzeitstisch entwickelt, bei welchem die Wunschartikel des Hochzeitspaares in allen Filialen der Kette abrufbar und erhältlich waren.

Der physische Hochzeitstisch

Hierbei sucht sich das Brautpaar in einem Kaufhaus oder Einzelhandelsgeschäft Artikel aus, die es sich wünscht. Diese werden entweder auf einem Tisch im Laden für die Familie und Freunde des Paares ausgestellt, was eher seltener der Fall ist, oder auf eine Liste gesetzt, die im Geschäft durch die Schenker eingesehen, oder im Vorfeld an die Hochzeitsgäste verteilt werden kann. Viele Brautpaare verweisen bereits in den Einladungen auf den Hochzeitstisch. Ist ein Artikel des Hochzeitstisches gekauft, wird er von der Liste gestrichen, sodass Doppelungen ausgeschlossen werden können.

Der „virtuelle“ Hochzeitstisch

Sowohl der Einzelhandel, als auch Online-Shops bieten auch die Möglichkeit eines virtuellen Hochzeitstisches. Das Brautpaar erstellt seine Wunschliste online und speichert diese auf einer Webseite, welche über einen passwortgeschützten Zugang aufgerufen werden kann. Auch gibt es Anbieter, die die Erstellung von Hochzeitstischen anbieten, deren Artikel bei verschiedenen Einzelhändlern oder Online-Shops erhältlich sind. So muss das Brautpaar sich nicht auf die Artikel eines Anbieters beschränken.

Teilen gewünscht

Nachdem der virtuelle Hochzeitstisch ausreichend gefüllt wurde, bekommt das Brautpaar einen Link, den es nun an die Hochzeitsgäste weiterreichen kann. Entweder wird dieser gleich in den Einladungen genannt, oder aber per E-Mail oder die sozialen Netzwerke geteilt. Auch eine Integration des Links in eine eventuell eigens erstellte Hochzeits-Homepage ist natürlich möglich. Auch wenn die Gäste sich nicht gleich entscheiden können, welches Geschenk sie schenken möchten, so können sie den Artikel, welchen sie ins Auge gefasst haben, reservieren und so vermeiden, dass der Artikel bereits von anderen geschenkt wird. Auch doppelte Geschenke werden so ausgeschlossen.

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