Feuer und Flamme: Das Höhenfeuerwerk als Höhepunkt

Ein Hochzeitsgeschenk, dass die Flamme an lodern lässt: Das Höhenfeuerwerk. Foto: IVASHstudio

Eine rauschende Hochzeitsfeier ist für das Brautpaar die Krönung ihrer Liebe. Das Eingehen der lebenslangen Verbindung wird mit Freunden und Verwandten zelebriert und sorgt für viele romantische und lustige Erinnerungen. Nicht selten sind gerade die Gatten noch auf der Suche nach einem Geschenk, welches der Braut ein zusätzliches Funkeln in die Augen zaubert. Dass der Bräutigam Feuer und Flamme für seine Liebste ist, zeigt wohl nichts imposanter als ein Höhenfeuerwerk.


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Ein modernes Hochzeitsfeuerwerk hinterlässt aber nicht nur Eindruck bei der Angetrauten, sondern begeistert gleichermaßen auch die Hochzeitsgesellschaft. Wer sich für das Abbrennen eines Feuerwerks entscheidet, sollte sich bei entsprechenden Pyrotechnikern mehrere Angebote einholen, um ein Gefühl für die Kosten zu bekommen. In der Regel kann man für ein kleines Profifeuerwerk mit etwa 800 bis 1500 Euro rechnen. Natürlich ist hier nach oben keine Grenze gesetzt – je nachdem, was gewünscht ist.

Viele Paare entscheiden sich für ein klassisches Höhenfeuerwerk, wer es etwas individueller möchte, sollte ein Musikfeuerwerk wählen, bei welchem die Effekte passend zum Lieblingssong gezündet werden. Wenn das gewählte Musikstück dann noch eine persönliche Bedeutung für das Brautpaar hat, sind feuchte Brautaugen garantiert. Wer es lieber etwas „ruhiger“ mag, kann auch auf ein Barockfeuerwerk zurückgreifen, welches hauptsächlich durch ruhigen Funkenregen charakterisiert ist. Natürlich kann jedes Feuerwerk noch durch eine Feuerschrift ergänzt werden. Oft wird ein Lichterbild mit zwei Herzen oder Ringen gewünscht. Dies ist ohne weiteres möglich, hat jedoch Einfluss auf die Kosten. Herzen und Ringe können auch an den Himmel geschossen werden, hier ist allerdings ein höherer Sicherheitsabstand nötig. Auch die Farbkombination des Feuerwerks können frei gewählt werden.

Die Organisation

Generell empfiehlt es ich das Abbrennen des Feuerwerks einem Profi zu überlassen. So minimiert man nicht nur das Verletzungsrisiko, sondern kann sich auch darauf verlassen, dass alle behördlichen Genehmigungen rechtzeitig eingeholt werden. Wer sich dennoch als Pyrotechniker versuchen will, muss mindestens 18 Jahre alt sein und sich so früh wie möglich um die Erlaubnis kümmern. Spätestens vier Wochen vor dem Termin sollte das Feuerwerk bei der zuständigen Behörde angezeigt werden. Hier gilt es einiges zu beachten:

  • Einen Sicherheitsabstand von mindestens 30 Metern zu allen Seiten (für höher steigende Effekte sogar mehr als 100 Meter)
  • Innerhalb des Sicherheitsabstands dürfen sich keine Personen aufhalten und auch keine besonders brandgefährlichen Objekte wie Fachwerkhäuser liegen
  • Schriftliche Genehmigung des Gelände-Eigentümers

Der Zeitpunkt

Meist gilt das Feuerwerk als Krönung der Hochzeitsfeier, welches gleichzeitig den Abschluss des Festes darstellt. Wer jedoch plant das Feuerwerk nach Mitternacht zu zünden, wird dies wahrscheinlich verwerfen müssen. In seltenen Fällen ist es zwar möglich, dass der Feuerwerker eine Ausnahmegenehmigung der Behörden erhält, allerdings werden auch diese nur mit Einschränkungen erteilt, sodass dann wirklich nur noch leise Effekte wie Fontänen umgesetzt werden können. Generell sind dem Abbrennen von Feuerwerken enge Grenzen gesetzt. So dürfen in den Wintermonaten Feuerwerke bis 22 Uhr abgebrannt werden, in den Sommermonaten oft bis 23 Uhr. Die Genehmigung hängt von der Beurteilung im Einzelfall ab und richtet sich häufig auch danach, wie nah die nächsten Anwohner sind, welche nicht selbst mitfeiern.

Das Wetter

Anderes als eventuell angenommen stellt Regen für einen Profifeuerwerker kein Problem dar, da moderne Feuerwerke heute ausschließlich elektrisch gezündet werden, muss der Pyrotechniker nur seine Ausrüstung entsprechend wetterfest abdecken. Allerdings kann es durch die Feuchtigkeit zu einer stärkeren Rauchentwicklung kommen, was, neben den eventuell gespannten Regenschirmen, das Sehvergnügen etwas trüben könnte. Einzig starker Wind ist ein Problem, der dazu führen kann, dass das Höhenfeuerwerk nicht gezündet werden kann. Hier besteht die Möglichkeit auf ein Bodenfeuerwerk auszuweichen. Diese Alternative sollte vorher mit dem Anbieter abgesprochen werden.

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