Blut ist im Schuh?: Sieben Tipps für den perfekten Brautschuh

Bei der Wahl der Brautschuhe sollten einige Sachen beachtet werden, damit der Tag nicht zu einer schmerzlichen Erfahrung wird. Foto: Steve Alejandro
Anzeige

Zunächst die gute Nachricht: In Sachen Brautschuh gibt es kaum Reglementierungen. Gut ist, was gefällt. Wenn der Schuh dann auch noch bequem ist, steht einem schönen Tag nichts mehr im Wege. Doch, wie viele Frauen wissen, bewahrheitet sich der Spruch „Wer schön sein will, muss leiden“ gerade in punkto Schuhwerk nur zu häufig. Natürlich sind die 14 Zentimeter hohen Riemchenstilettos wunderschön, nur leider nicht für einen Tag konzipiert, an dem viel gegangen und getanzt wird. Kommt dann noch unwegsames Gelände dazu, wird es nicht nur anstrengend, sondern auch gefährlich. Nachfolgend einige Tipps, um nicht auf seinen Traumschuh verzichten zu müssen und trotzdem ohne Blessuren den Hochzeitstag zu genießen:


Anzeige

1. Das Modell

Die Wahl des Brautschuh-Modells ist in erster Linie abhängig vom Kleid. Hierauf sollten Stil und Farbe abgestimmt sein. Generell ist es empfehlenswert bei pompösen Hochzeitskleidern eher auf schlichte, geschlossene Pumps zurückzugreifen. Bei kurzen und schlichten Brautkleidern hingegen darf der Brautschuh ruhig ein Hingucker sein. Zu verspielten Kleidern mit Spitzenapplikationen im Vintage-Stil dürfen auch gern flache Riemchenschuhe kombiniert werden.

2. Die Höhe

Es gibt Frauen, die würden auf High-Heels sogar Usain Bolt abhängen und es gibt Frauen, die sich selbst auf Kitten Heels einen Bänderriss zuziehen. Dies sollte bei der Wahl der Absatzhöhe des Brautschuhes beachtet werden. Die Braut tut sich keinen Gefallen, wenn sie sich in ihren Brautschuhen unsicher fühlt. Wer generell nur flache Schuhe trägt, beim großen Tag jedoch auf einen Absatz nicht verzichten möchte, der sollte zumindest vorher die Schuhe einlaufen. Wichtig ist auch, den Brautschuh mit zum Abstecken des Kleides zu nehmen, sodass dieses aufeinander abgestimmt wird. Ein Hochwasser-Brautkleid bzw. ein Kleid, welches die ganze Zeit hochgehalten werden muss, mindert schnell den Spaß.

3. Die Farbe

Auch hier ist wieder das Kleid der ausschlaggebende Punkt. Für den stimmigen Gesamteindruck sollte die Schuhe auf den Kleidfarbton abgestimmt sein. Es empfiehlt sich daher, erst das Brautkleid und dann die Schuhe zu kaufen. Jedoch gibt es auch hier eine Möglichkeit, dies zu umgehen: Die Schuhe können auch eine Detailfarbe aufgreifen. Wer zum Beispiel einen farbigen Taillengurt trägt, kann die Schuhe farblich auch auf diesen abstimmen. Auch eine Abstimmung mit dem Brautstrauß ist möglich.

4. Das Material

Hier kann die Braut hauptsächlich aus zwei Materialien wählen: Leder oder Satin. Leder hat den Vorteil, dass es sich leichter reinigen und pflegen lässt, während Satin eingefärbt werden kann, sodass der Schuh nicht nur perfekt auf Kleid, Strauß oder Accessoires abgestimmt werden kann, sondern auch nach der Hochzeit noch getragen werden kann. Bei der Satin-Variante können außerdem noch Spitzenapplikationen ergänzt werden, die mit Kleid oder Schleier harmonieren.

5. Die Anzahl

Für Frauen, die sich häufiger auf High-Heels bewegen sicherlich kein Geheim-Tipp mehr: Das zweite Paar Schuhe für den Notfall. Der wird bei einer Absatzhöhe von über zehn Zentimetern und einem sehr langen Tag sicherlich nicht lange auf sich warten lassen. Um nicht auf den Traumschuh verzichten zu müssen und trotzdem nicht zu leiden, empfiehlt es sich ein bequemeres Paar dabei zu haben, welches nach dem offiziellen Teil und zum Tanzen angezogen werden kann. Viele Bräute wechseln sogar nicht nur das Schuhwerk, sondern gleich das ganze Outfit, um beweglicher zu sein.

6. Die Erste-Hilfe

Für empfindliche Füße, die zusätzlich auch nicht an hohe Schuhe gewöhnt sind, empfiehlt es sich kritische Stellen mit Gelpflastern zu polstern, um Druckstellen und somit Blasen zu verhindern. Hier kann schon im Vorfeld geprüft werden, wo der Schuh drückt. Sollten über den Tag noch weitere Stellen reiben, sollte die Trauzeugin bzw. Brautjungfer ein „Erste-Hilfe-Set“ dabei haben, um der Braut notfalls zu „verarzten“.

7. Die Nachnutzung

Wenn es das Hochzeitsbudget noch hergibt, ist der Tag der Tage natürlich DIE Gelegenheit, um sich den Traum von Designerschuhen zu erfüllen. Viele Bräute (und Frauen generell) träumen insgeheim von einem Vera Wang oder Jimmy Choo-Schuh und können die relativ hohen Kosten aufgrund der Einmaligkeit des Tages auch noch ziemlich gut rechtfertigen. Hinzu kommt natürlich auch noch, dass ein Designerschuh meist hochwertig und zeitlos gestaltet ist und somit auch noch häufiger zum Einsatz kommen kann.

Medienpartner
Anzeigen