Aufgetischt – Food-Trends für den schönsten Tag

Die Buddha-Bowls sind wohl DAS Trend-Food, welches nicht nur auf Instagram und Co. Erfolge feiert, sondern auch beim Hochzeitsbuffet. Foto: Rasulov
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Lifestyle, Interior Design, Mode, Fitness und seit geraumer Zeit auch Food – das sind die Trends, die täglich die Feeds der sozialen Netzwerke dominieren. Dabei spielt gerade bei Letzterem natürlich nicht nur die Optik, sondern auch die Zutaten und somit die Gesundheit eine große Rolle. Nichts desto trotz isst das Auge natürlich mit und so kann man wohl auch weiterhin damit rechnen mit Bildern von wahren Koch-Kunstwerken „vollgespamt“ zu werden. Während der normale Nutzer hier vielleicht bald „satt“ ist, sollten Heiratswillige diese Feeds genauer studieren und sich für ihren großen Tag inspirieren lassen. Folgend die Top 5 Food-Trends, die sich aufgrund ihrer Einfachheit leicht in das Hochzeitsbuffet integrieren lassen und trotzdem für große Augen und überraschenden Genuss bei den Gästen sorgen werden:


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Eine Schale voll Glück

An diesen Schalen kommt man einfach nicht vorbei: Die Buddha-Bowls. In kleinen Schalen wölben sich die leichten Köstlichkeiten wie ein Buddha-Bauch nach oben und zaubern den Verzehrern sicherlich auch ein entsprechendes Lächeln ins Gesicht, ist es doch möglich, die Schalen nach persönlichem Gusto zu füllen und so auf die verschiedenen Geschmäcker und Verträglichkeiten der Hochzeitsgäste einzugehen, ohne jedem ein eigenes Süppchen zu kochen. Buddha-Bowls werden meist aus fünf Komponenten zusammengestellt. Da wäre zum Einen eine Basis aus Kohlenhydraten, wie zum Beispiel Reis, Kartoffeln, Linsen oder Quinoa, welche mit einer Eiweißkomponente, zum Beispiel bestehend aus Pulled Beef oder Lachs, aber auch für Vegetarier oder Veganer aus Linsen, Kichererbsen oder gar Tofu bestehen kann. Auch sogenannte gute Fette dürfen in den Buddha-Bowls nicht fehlen. Hier kommen Nüsse, Chia Samen, verschiedene Öle oder die Superfrucht Avocado zum Einsatz. Für die nötige Farbe sorgen verschiedene Gemüsesorten, bei deren Auswahl es keine Vorschriften gibt. Auch die Zubereitung bleibt dem persönlichen Geschmack überlassen, so ist sowohl Rohkost als auch sanft gegartes Gemüse ein bunter Gewinn für die leckeren Schälchen. Der letzte Pfiff wird den Buddha-Bowls durch verschiedene feine Toppings verliehen, welche aus Sprossen, geröstetem Sesam oder Nüssen, Samen oder Kräutern bestehen können. Die Ingredienzien und die Zusammenstellung dieser sind völlig individuell kombinier- und veränderbar, sodass sicherlich für jeden Gaumen das passende Glücks-Schälchen zusammengestellt werden kann.

Kindheitserinnerung aus Kartoffeln

Wenn es in Kindheitstagen ein Gemüse gab, welches nicht demonstrativ an den Tellerrand geschoben wurde, dann war es wohl die Kartoffel – zumindest wenn sie in zerstampfter Form daherkam. Kartoffelpüree war DER leckere Begleiter zu Fisch und Fleisch und anderen Gemüsesorten und auch im Erwachsenenalter gibt es wohl kaum jemanden, der den leckeren „Stärkebrei“ nicht mag. Doch wie kommt das Püree nun auf das Hochzeitsbuffet? Ganz einfach – durch entsprechende leckere Toppings, die es dadurch nich nur individualisierbar, sondern auch zu einem echten Hingucker machen. Das Kartoffelpüree kann hierbei sowohl mit Pulled Beef, Lachs, Speck mit Zwiebeln, verschiedenem Gemüse und Saucen bis hin zu Parmesan und Trüffel kombiniert werden. Je nach Stil der Hochzeit können die Gäste ihr Lieblings-Püree in edlen langstieligen Gläsern oder in rustikalen Holzschälchen zusammenstellen.

Die neue Fleischeslust

Ausgiebig gegart und verfeinert mit bestimmten Marinaden kann das Fleisch ohne großen Einsatz von Messer und Gabel ganz einfach auseinandergenommen werden. Zurück bleibt ein Vertreter des Slow Foods, welcher wirklich jedem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt – das Pulled Beef. Ob nun klassisch aus Schweinefleisch, oder aber auch aus Truthahn oder Rindfleisch, inzwischen ist das „zerpflückte“ Fleisch nicht nur auf den Street-Food-Events der Republik anzutreffen, sondern hat sich auch schon auf die Speisekarten vieler Gastronomien und ebenso auf den heimischen Grills etabliert. Höchste Zeit also es auch auf die Hochzeitstafeln zu bringen. Veganer und Vegetarier werden sicherlich mit diesem Trend nicht so viel anfangen können, müssen jedoch auf das saftige Erlebnis keineswegs verzichten. Hier kommt die tropische Jackfrucht zum Einsatz, deren Fruchtfleisch sich unreif wie Hähnchenbrust verwenden lässt und auch so schmeckt. Caterer mit veganen Angeboten können hier sicherlich das Pulled Jack liefern, es lässt sich jedoch auch leicht selber herstellen. 

Futtern wie bei Muttern

Die Suppen sind zurück – und so vielseitig wie noch nie! Vorbei die Zeiten, in denen nur eine klassische Hochzeitssuppe oder ein Tomatencremesüppchen serviert wurde. Moderne Suppen kommen in allerlei Geschmacksrichtungen, Konsistenzen und mit jeglicher Art von Einlagen und Toppings daher und bedienen somit jeden Geschmack. Je nach aktueller Jahreszeit können kräftige Eintöpfe oder leichte Brühen aufgetischt werden. Der Fantasie sind beim sogenannten Souping keine Grenzen gesetzt – Schlürfen erlaubt.

Genuss auf die Hand

Hier trifft das Highlight der japanischen Küche den mexikanischen Dauerbrenner: Der Sushi-Burrito geht als neuer Food-Trend an den Start. Frisch zubereitetet an einer Sushi-Bar, sorgen die individuellen Füllungen nicht nur für Zufriedenheit bei den Hochzeitsgästen, sondern auch für einen entsprechenden Entertainment-Faktor. Die Sushi-Burritos werden wie gewohnt mit Nori-Blättern hergestellt, jedoch nicht geschnitten, sondern als ganze Rolle mit entsprechendem Burrito-Papier analog des mexikanischen Vorbildes umwickelt. Ein wahrer Genuss, ohne Flecken auf der Hochzeitskleidung.

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