Ambush Wedding – Da ist doch was im Busch

Eingeweiht ist lediglich das Brautpaar. Foto: Tania Castán
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Für viele gehört die Planung einer Trauung unter Einbeziehung der Familie, der Trauzeugen und der Freunde einfach zu den Hochzeitsvorbereitungen. Allerdings können viele Köche auch den Brei verderben und/oder das Brautpaar an den Rand des Nervenzusammenbruchs treiben. Für Paare, die es exklusiver mögen, kommt der passende Trend aus den USA – Ambush Wedding.


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Ambush Wedding kann frei als „überfallartige Hochzeit“ übersetzt werden. Hierbei werden Familie, Freunde und Bekannte zu einer Garten-, Sommer- oder Geburtstagsparty eingeladen, landen jedoch auf einer Hochzeit. Erst wenn alle Gäste eingetroffen sind, lässt das Brautpaar die Bombe platzen. Quasi ein Zwei-Personen-Flashmob, der erstaunte Gesichter garantiert.

Vorteile der Ambush Wedding sind eine kurze Planungszeit, keine Save-the-Date-Einladungen, keine richtigen Einladungen, eine ungezwungene Atmosphäre und der Wegfall von klassischen Vor-Hochzeits-Bräuchen wie dem Junggesellenabschied und dem Polterabend. Lediglich das Brautpaar selbst, sowie entsprechende Dienstleister wissen um die Hochzeit und können diese ganz nach ihren Vorstellungen planen und müssen keine Angst haben vor Brautentführung und anderen Hochzeitsspielen, die nicht jedermanns Sache sind. Eine Ambush Wedding verkürzt nicht nur die Vorbereitungszeit, sondern schont auch den Geldbeutel.

Achtung: Das häufigste Gegenargument für eine Ambush Wedding ist die Angst, den Unmut der Verwandten und Freunde auf sich zu ziehen. Gerade Mütter könnten gekränkt reagieren vollkommen aus den Planungen und Vorbereitungen ausgeschlossen zu werden. Auch besteht die Gefahr, dass sich bei einer Einladung zu einer normalen Gartenparty, die Absagequote erhöht. Da niemand weiß, dass er eigentlich zu einer Hochzeit eingeladen ist, kann es passieren, dass wichtige Menschen im Leben des Brautpaares an diesem Tag nicht anwesend sind. Ob sich der amerikanische Trend auch hierzulande durchsetzen wird, ist bisher noch fraglich. Bisher kann sich gerade einmal ein Drittel aller Bräute vorstellen, auf diese Art zu heiraten.

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